
In der Hoffnung, mich überwältigen und durch ihre schiere, zahlenmäßige Übermacht zu Boden zerren zu können, drängten sie sich um mich. Sie schlugen mit Gewehrkolben nach mir und schossen mir aus kürzester Entfernung ins Gesicht. Ich hob sie hoch und warf sie hierhin und dorthin, ließ sie mit meiner mehr als menschlichen Stärke durch die Straße fliegen. Männer krachten gegen Mauern, die unter der Wucht des Aufpralls rissig wurden. Immer mehr gepanzerte Männer kamen angerannt, um sich mir entgegenzuwerfen, und wenn sie auch dumm handelten, so musste ich doch ihren Mut bewundern. Ich ging, um ihnen zu begegnen, mit einem Lächeln auf den Lippen und einem Lied im Herzen. Das Gute daran, wenn man gegen richtige Drecksäcke wie die Leute vom Manifesten Schicksal kämpft, ist, dass man wegen der schrecklichen Dinge, die man ihnen antut, kein schlechtes Gewissen zu haben braucht. Und es war ein gutes Gefühl, gegen geballte Feindmassen zurückschlagen zu können, weil man die Frustrationen des laufenden Tages an ihnen auslassen konnte. Ich ging mitten in sie hinein und ließ die Fäuste fliegen.
Die armen Schweine hatten keine Chance.
Gepanzerte Wagen kamen die Straße heruntergerollt und schossen mit wirklich großen Gewehren aus Schießscharten. Molly verwandelte das Gewehrfeuer in hübsche Schmetterlinge und brachte anschließend mit einer Handbewegung die Räder sämtlicher Wagen zum Schmelzen. Stahlfelgen gruben sich in die Straße und die Wagen kamen quietschend zum Stehen. Auf Mollys Stirn standen tiefe Falten der Konzentration; sie war so vertieft in das Unheil, das sie anrichtete, dass sie den gepanzerten Mann nicht einmal sah, der sich an sie heranarbeitete. Irgendwie hatte er sich durch den tobenden Wind vorgekämpft und näherte sich ihr in ihrem toten Winkel. Er hob eine Pistole, um ihr aus kürzester Entfernung in den Kopf zu schießen, und sie wusste nicht einmal, dass er da war.
Ich packte den nächstbesten Mann und warf ihn nach dem Bewaffneten, der sich an Molly heranschlich.
