
Der Pilot unternahm einen letzten verzweifelten Versuch, den abstürzenden Hubschrauber direkt auf mich zu lenken. Ich rührte mich nicht von der Stelle und machte mich auf den Aufprall gefasst. Der Hubschrauber tauchte drohend vor mir auf, Rauch und Flammen hinter sich herziehend. Ich konnte direkt ins Cockpit sehen, konnte sehen, wie die Piloten mir ihren Trotz und Hass entgegenschrien. Und dann krachte die Maschine frontal in mich und explodierte. Lange Momente lang gab es nur Feuer und Lärm und schwarzen Qualm, aber nichts davon berührte mich. Ich stand unversehrt inmitten des Infernos und schritt dann gelassen aus ihm heraus, wobei ich Trümmerteile beiseite trat.
Ich sah nach oben, und der andere Helikopter kam im Tiefflug für einen erneuten Bordwaffenbeschuss herein. Inzwischen feuerten sie wild drauflos, halb von Sinnen vor Schock und Verzweiflung. Die Kugeln zersiebten die Straße und die Häuser und auch einige ihrer eigenen Leute. Und dann feuerten die Dreckskerle eine Höllenfeuerrakete auf mich ab. Mitten in Zivilgebiet! Ich rührte mich nicht von der Stelle, machte mich auf den Aufprall gefasst und fing die Rakete in meinen Armen. Die Rüstung absorbierte die gesamte Wucht des Aufpralls, und ich beugte mich nach vorn und drückte die Rakete an meine Brust. Sie explodierte und meine Rüstung absorbierte den Großteil der Energie. Um mich herum zersprangen jede Menge Fenster, aber es wurde niemand verletzt. Ich funkelte den Helikopter an: Ich hatte genug von diesen Idioten; die drehten ja völlig am Rad! Als der Helikopter auf mich zugejagt kam, sprang ich. Angetrieben von der Stärke meiner gepanzerten Beine schnellte ich hoch in die Luft, packte die Front des Cockpits und hielt mich daran fest. Der Hubschrauber taumelte und schlingerte heftig unter dem zusätzlichen Gewicht. Ich holte mit einer silbernen Faust aus und durchschlug geradewegs das Panzerglas des Cockpits.
