Conway schüttelte den Kopf: »Es war ein wunderschönes Schiff.«

»Ist es immer noch.«

»Ich stelle es mir als begraben und vergessen vor. In ein paar Tagen wird es ein geschmolzener Metallregen sein. Es ist ein dem Untergang geweihtes Schiff.«

»Wir wollen hoffen, daß es irgendwo eine Piratenbase gibt, die ebenfalls dem Untergang geweiht ist.«

Henree nickte düster mit dem Kopf.

Als sich die Tür öffnete, wandten sie sich beide um. Es war nur Bigman.

Er setzte ein Grinsen auf. »Junge, Junge, war das schön, wieder nach Luna City hereinzukommen. Man kann bei jedem Schritt, den man macht, merken, wie die Pfunde wieder draufkommen.« Er stampfte mit den Füßen auf und hüpfte zwei oder dreimal hoch. »Sehen Sie«, sagte er, »versucht man das da draußen, schon donnert man gegen die Decke und macht sich selbst zum Hanswurst.«

Conway zog die Stirn kraus. »Wo ist Lucky?«

»Ich weiß, wo er ist. Ich weiß zu allen Zeiten, wo er ist«, erwiderte Bigman. »Sagen Sie, die Atlas ist doch gerade gestartet?«

»Das ist mir bekannt«, sagte Conway. »Und wo ist Lucky?«

»In der Atlas natürlich. Was glauben Sie denn, wo er sein würde?«

II.

UNGEZIEFER DES WELTRAUMS

Dr. Henree ließ die Pfeife aus der Hand fallen, sie kullerte über den Linolitboden. Er schenkte dem keine Beachtung.

»Was?«

Conway lief rot an und sein Gesicht bildete einen farbenfrohen Kontrast zu seinen schlohweißen Haaren. »Soll das ein Scherz sein?«

»Er ist fünf Minuten vor dem Start an Bord gekommen. Ich habe mich mit dem Posten unterhalten, Wilson heißt er, und dafür gesorgt, daß er sich nicht einmischt. Ich mußte den Kerl zu einem Kampf herausfordern, und ich hätte ihm auch eine anständige Abreibung verpaßt«, er führte harte Zweierkombinationen in der Luft vor, »aber er hat sich gedrückt.«



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