«Welche Art von Hilfe?«sagte ich.

Wegen des Treffpunkts, den er ausgewählt hatte, erwartete ich, er würde antworten, daß er im Zusammenhang mit Pferden Hilfe brauchte, aber etwas so Unkompliziertes war es offenbar nicht.

«Ich will dich bei mir haben«, sagte er.

Ich runzelte verwirrt die Stirn.»Wie meinst du das?«

«Bei mir«, sagte er.»Die ganze Zeit.«

«Ich verstehe nicht.«

«Ist auch nicht anzunehmen«, sagte er. Er sah mir ins Gesicht.»Ich werde ein bißchen verreisen. Ich möchte, daß du mitkommst.«

Ich antwortete nicht gleich, und er sagte jäh aufbrausend:»Zum Donnerwetter, Ian, ich verlange doch nicht die Welt. Ein wenig Zeit sollst du erübrigen, ein wenig Aufmerksamkeit, das ist alles.«

«Warum jetzt, und warum ich?«

«Du bist mein Sohn. «Er hörte auf, mit dem Löffel zu spielen, und ließ ihn auf die Löschunterlage fallen, wo ein runder Fleck entstand. Er lehnte sich in seinem Stuhl zurück.»Ich vertraue dir. «Er schwieg.»Ich brauche jemand, dem ich trauen kann.«

«Warum?«

Er erklärte es mir nicht. Er sagte:»Kannst du dir einige Zeit freinehmen? Urlaub machen?«

Ich dachte an den Trainer, dem ich gerade gekündigt hatte, nachdem seine Tochter mir meinen Job zur Hölle gemacht hatte, um ihren Verlobten hineinzuboxen. Das hatte ihn für mich unhaltbar gemacht. Es war nicht nötig, daß ich sofort woanders unterkam; nur die Miete mußte ich aufbringen. Mit dreiunddreißig hatte ich bei drei verschiedenen Trainern gearbeitet und fand, ich wurde allmählich zu alt, um weiter als Assistent tätig zu sein. Der nächste Schritt wäre natürlich gewesen, selbst Trainer zu werden, ein heikles Unterfangen ohne Geld.

«Woran denkst du?«fragte Malcolm.

«Mehr oder weniger, ob du mir eine halbe Million Pfund leihst.«

«Nein«, sagte er.

Ich lächelte.»Hab ich mir gedacht.«



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