
Der gewandte junge Mann löste sich von der Hundedame und bat Malcolm, ihn bald wieder zu beehren. Malcolm versicherte ihm, das werde er tun, ließ ihn stehen und marschierte zu einer der Vitrinen hinüber.
«Bevor du gekommen bist, habe ich einen Pokal gekauft«, sagte er mit dem Rücken zu mir.»Willst du mal sehen? Ähnlich wie der da. «Er zeigte mit dem Finger.»Sie gravieren ihn gerade.«
Der fragliche Pokal war ein reich verzierter, graziös langgezogener Kelch, fünfundvierzig Zentimeter hoch und zweifellos aus reinem Silber.
«Wofür ist er denn?«fragte ich.
«Weiß ich noch nicht. Muß ich mir erst überlegen.«
«Aber. die Gravur?«
«Mhm. Der Coochie-Pembroke-Memorial-Challenge-Pokal. Ziemlich gut, meinst du nicht?«
«Doch«, sagte ich.
Er warf mir einen Seitenblick zu.»Wußte ich, daß dir das gefällt. «Er strebte wieder zur Tür hin.»Also los, ein Pferd.«
Ganz wie in alten Zeiten, dachte ich mit beinahe vergessenem
Vergnügen. Die plötzlichen Impulse, die sich vielleicht als durchaus vernünftig erwiesen, vielleicht auch nicht, die ungezügelte Begeisterung, die sofort befriedigt werden wollte… und nachher mitunter die Abkehr von einem Debakel, als wäre es nicht geschehen. Der Coochie-Pembroke-Memorial-Challenge-Pokal konnte zu einem international begehrten Ehrenpreis werden, er konnte aber auch auf einem Dachboden verstauben, ohne jemals präsentiert worden zu sein — bei Malcolm war das immer völlig offen.
Ich nannte ihn wie alle seine Kinder Malcolm, weil er uns dazu aufgefordert hatte, und es war für mich von jeher selbstverständlich. Andere Jungs mochten ihren Dad haben, ich hatte meinen Vater, Malcolm.
Kaum hatten wir das Geschäft verlassen, fragte er:»Wie läuft denn die Sache? Wie fängt man das an?«
