
»Du willst Geld. Dann beweg deinen dicken Hintern hier raus und verdien welches.«
»Sehr komisch.«
»Du könntest Schutzgelder erpressen. Menschen tun so was. Verlange eine kleine Gebühr dafür, daß du keine Garten verwüstest, keine halb verdauten Mäuse auf Eingangstreppen legst und den Kühlschrank nicht plünderst.«
Bevor wenig schmeichelhafte Worte fallen konnten, beugte Harry sich hinüber, Auge in Auge mit den Katzen. »Ich kann mich nicht denken hören.«
»Sie sind wirklich sehr gesprächig«, sagte Susan. »Genau wie ihre Mutter.«
»Hm, hm.« Harry sah aus dem Fenster. »Verdammt.«
Susan drehte sich um, um zu sehen, was los war.
»Noch mehr Schnee«, jammerte Tucker. Da sie klein war, mußte sie sich regelrecht durch Schnee pflügen. Dann, und nur dann gestattete sie sich, größere Hunde zu beneiden.
3
»Schmetterball!«, warnte Isabelle Otey am Spielfeldrand, als Harry, die in der gegnerischen Mannschaft spielte, hoch in die Luft sprang und die Faust gegen den Volleyball stieß. Eigentlich war Basketball Isabelles Sport, aber sie liebte fast alle Mannschaftsspiele, und sie wollte gern die>Townies< kennen lernen, wie die Studenten der Virginia University die Bewohner des Bezirks nannten. Am Spielfeldrand zur Untätigkeit verdammt, unterstützte sie ihre Mannschaft verbal.
Isabelles Mannschaft, die Harrys Geschicklichkeit kannte, machte sich geduckt zur Abwehr bereit, doch Harry war nicht nur kräftig, sie war auch gerissen. Sie schmetterte den Ball dahin, wo niemand stand.
»Spiel aus«, rief die Schiedsrichterin beim Spielstand von 21 zu 18.
»Ein Arm wie eine Rakete.« Cynthia Cooper klopfte Harry auf den Rücken.
Isabelle, deren Krücken an der Tribüne lehnten, rief Harry zu: »Zu gut, Mary Minor. Sie sind einfach zu gut.«
Harry schlang sich ein Handtuch um den Hals und trat zu der Trainerin der gegnerischen Mannschaft. Coop von der Bezirkspolizei kam dazu.
