Nach dem Mittagessen sagte sie, sie wollte ein paar Bücher aussuchen, da wir einen neuen Bücherschrank gekauft hatten. Sie ging nach oben. Charles Roland und ich sahen einander unfreundlich an, bedrückt von der Aussicht auf den langweiligen Nachmittag. Ein Wolkenbruch verhinderte einen Rückzug in den Garten oder den Park dahinter.

«Spielst du Schach?«fragte er gelangweilt.

«Ich weiß, wie man zieht«, sagte ich.

Er hob die Schultern, schien sich aber zu überlegen, daß es weniger Mühe machen würde als ein Gespräch, holte ein Schachspiel und winkte mich an den Tisch.

Er war normalerweise ein guter Spieler, an diesem Nachmittag aber gelangweilt, gereizt und unaufmerksam, und ich besiegte ihn verhältnismäßig leicht. Er konnte es nicht glauben. Er starrte das Brett an und spielte mit dem Läufer, der ihn das Spiel gekostet hatte.

«Wo hast du das gelernt?«fragte er schließlich.

«Nach einem Buch.«

«Spielst du viel?«

«Nein, hier und da einmal. «Aber ich hatte meistens sehr gute Gegner gehabt.

«Hm. «Er machte eine Pause.»Noch ein Spiel?«

«Ja, wenn du magst.«

Wir spielten. Es dauerte lange und endete patt, mit nur noch wenigen Figuren auf dem Brett. Vierzehn Tage später rief er uns an und bat uns, beim nächsten Besuch, wenn möglich, über Nacht zu bleiben. Es war der erste Friedensfühler.

Von dieser Zeit an fuhren wir öfter und bereitwilliger nach Aynsford. Charles und ich spielten gelegentlich Schach, Siege und Niederlagen verteilten sich gleichmäßig, und er fing an, Rennplätze zu besuchen. Ironischerweise wurde die gegenseitige Achtung so stark, daß sie sogar den Zusammenbruch meiner Ehe überlebte. Charles’ Interesse für den Rennsport erweiterte und vertiefte sich mit jedem Jahr.



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