«Gestern war ich in Ascot«, sagte er.»Ganz ordentlich. Wally

Gibbons ritt im Handicap-Rennen einen großartigen Sieg heraus, dafür versagte er im Neulingsrennen völlig.«

«Das kann er nicht«, gab ich zu.

«Eine großartige Rennbahn.«

«Weitaus die beste.«

Schwäche überflutete mich wie eine Welle, vom Magen aus. Meine Beine begannen unter der Decke zu zittern. Das kam oft vor — ärgerlich.

«Gottseidank, daß der Platz der Königin gehört und vor Bodenspekulation sicher ist. «Er lächelte.

«Ja, sicher.«

«Du bist müde«, sagte er plötzlich.»Ich bin zu lange geblieben.«

«Nein«, protestierte ich.»Es geht mir wirklich gut.«

Er drückte jedoch die Zigarre aus und stand auf.

«Ich kenne dich zu gut, Sid. Was du unter gut verstehst, ist nicht dasselbe wie bei anderen Leuten. Wenn du Sonntag in einer Woche noch nicht soweit bist, daß du nach Aynsford kommen kannst, sag mir bitte Bescheid. Ansonsten sehen wir uns.«

«Ja, okay.«

Er verabschiedete sich, und ich dachte hinterher, daß ich mich zu schnell erschöpfte. Muß wohl das hohe Alter sein, sagte ich mir, schon einunddreißig! Der alte, müde, demolierte Sid Halley, armer Kerl. Ich schnitt eine Grimasse. Eine Krankenschwester kam herein, um mich für die Nacht herzurichten.

«Sie haben ein Päckchen«, sagte sie, als spräche sie mit einem zurückgebliebenen Kind.»Wollen Sie es nicht aufmachen?«

Ich hatte Charles’ Mitbringsel vergessen.

«Soll ich es für Sie auspacken? Ich meine, wenn man so eine

Hand hat, fällt das doch sicher schwer.«

«Ja«, sagte ich,»danke.«

Sie durchschnitt die dünne Schnur, schälte das Geschenk aus seiner Verpackung und starrte das schmale schwarze Buch zweifelnd an.



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