
Der Polizeibeamte machte sich Notizen.»Ich kann eine Beschreibung von Thomas Andrews auch von jemand anderem bekommen, damit ich Sie nicht allzusehr strapazieren muß«, sagte er,»aber vielleicht könnten Sie mir sagen, was er anhatte?«
«Schwarze Leinenhose, sehr eng. Olivgrüner Pullover, weites schwarzes Jackett. «Ich machte eine Pause.»Schwarzer Pelzkragen, schwarzweiß-kariertes Innenfutter — abgetragen, schmutzig. «Ich zwang mich, weiterzusprechen.»Er hatte den Revolver in der rechten Jackettasche. Keine Handschuhe. Kann nicht vorbestraft sein.«
«Schuhe?«
«Nicht gesehen. Aber offenbar Gummisohlen.«
«Und sonst?«
Ich überlegte.»Er hatte ein paar Verzierungen am linken Jackettärmel. Ortsnamen, Totenschädel mit gekreuzten Knochen und so.«
«Aha. Na schön, das genügt vorerst. «Er klappte sein Notizbuch zu, lächelte kurz, drehte sich um und ging zur Tür, gefolgt von seinem uniformierten Begleiter und Radnor, der offenbar Andrews zu beschreiben hatte.
Der Arzt tastete nach meinem Puls und überprüfte der Reihe nach die Schläuche. Sein Gesicht zeigte Zufriedenheit.
«Sie müssen eine Pferdenatur haben«, meinte er lebhaft.
«Nein«, sagte Radnor, der gerade wieder zur Tür hereinkam und die Bemerkung hörte.»Pferde sind eigentlich sehr zarte Geschöpfe. Halley hat die Konstitution eines Jockeys. Er hat früher Hindernisrennen geritten. Sein Körper ist wie ein Stoßdämpfer, das muß er auch sein, wenn man all die Verletzungen und Brüche verdauen will, die er schon erlitten hat.«
«Und die Hand hat er sich auch bei einem Sturz verletzt?«
Radnors Blick streifte mich kurz. Von meiner Hand wurde im Büro nie gesprochen. Keiner erwähnte sie, mit Ausnahme meines Fallensteller-Kollegen Chico Barnes, der bei keinem Menschen ein Blatt vor den Mund nahm.
