»Dann sollten wir vorwärtsmachen«, sagte Gill ungeduldig.

»Nicht in einer Stimmung der Resignation, Barnaby.«

»Mein Lächeln ist heute nicht zu Hause.«

»Es ist der Geist, über den ich spreche, Mann. Wir dürfen hier nicht losgehen wie eine Horde von Verirrten, die kein festes Zielt hat. Unser Ziel ist da, wenn wir es wirklich sehen wollen. Diese Reise ist eine Pilgerfahrt. Wir sind Pilger, die ihre Geschenke ins Heilige Land bringen. Gebt York einen anderen Namen, dann wird es eure Sinne auf ein höheres Ziel lenken. Ich sprach vom Heiligen Land. York ist unser Jerusalem.«

George Dart war so begeistert von der Rede, daß er freudig applaudierte. Barnaby Gill gähnte, Edmund Höode sah aus dem Fenster, und Christopher Millfield strengte sich an, ein Grinsen zu unterdrücken, doch die Mehrheit der Gruppe war begeistert von dem, was sie soeben gehört hatte. Jeder einzelne von ihnen hatte beim Gedanken an diese Reise schlimme Vorahnungen. Es war eine Reise ins Unbekannte, voller Gefahren, doch Firethorns Worte hatten interessant geklungen. Jetzt, da seine Rede sie angeregt hatte und weil sie die besänftigende Wirkung einer Illusion brauchten, versuchten sie, ihre Reise nach York in einem neuen Licht zu betrachten.

Wie eine Reise nach Jerusalem.

Tränen des Schmerzes überfluteten den Innenhof des Queen's Head. Als die Gruppe ins Freie trat, um die erste Etappe ihrer Reise zu beginnen, erblickte sie feuchte Augen und hörte sehnsüchtige Seufzer. Einige der Schauspieler waren verheiratet, andere hatten Freundinnen, die meisten hatten sich bei den leicht zu beeindruckenden Mädchen von Cheapside beliebt gemacht. Herzallerliebste wurden umarmt, Gedenkstücke ausgetauscht, Versprechen gemacht, Küsse in verschwenderischer Fülle verteilt.



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