Aber so einfach lagen die Dinge nicht. Die Maschine hatte nicht einfach nur geredet, sie hatte sich mit ihm unterhalten. Kein Student konnte ein Band so präparieren, daß es ein logisches Gespräch enthielt. Und der Dialog war durchaus logisch gewesen. Lansing hatte Fragen gestellt, und der Automat hatte ihm geantwortet. Er hatte ihm außerdem präzise Anweisungen gegeben.

Also hatte Lansing sich das alles nicht nur eingebildet, es war auch kein Studentenulk. Die Maschine hatte sogar seinen Fußtritt erwidert. Der Knöchel schmerzte noch immer ein wenig, allerdings brauchte Lansing jetzt nicht mehr zu humpeln. Wenn es aber kein Streich gewesen war, ein genial geplanter Streich, was, um Himmels willen, war es dann? Lansing hob das Glas an die Lippen und trank den Whisky in einem Zug aus, etwas, was er noch nie zuvor getan hatte. Er schlürfte Whisky mit Bedacht und stürzte ihn niemals hinunter. Was Alkohol betraf, hatte er kein großes Stehvermögen. Er stand vom Sessel auf und begann im Zimmer auf und ab zu gehen. Doch das nützte ihm nichts; es half ihm nicht beim Nachdenken. Er stellte das leere Glas auf der Kommode ab, ging zum Sessel zurück und setzte sich wieder hinein. Also gut, sagte er zu sich, nun wollen wir damit aufhören, uns etwas vorzumachen. Man soll sich nicht vor sich selbst in Schutz nehmen. Wenn man sich lächerlich gemacht hat, muß man der Tatsache ins Auge sehen. Steigen wir also vom hohen Roß, und versuchen wir, der Sache auf den Grund zu gehen. Es hatte alles mit dem Studenten Jackson angefangen. Wäre Jackson nicht gewesen, hätten sich auch die anderen Dinge nicht ereignet. Ganz am Anfang hatte eigentlich Jacksons Referat gestanden. Eine gute Arbeit, eine außerordentlich gescheit formulierte Studie, besonders für einen Mann wie Jackson -wenn man einmal von den falschen Quellenangaben absah. Hätte Jackson nicht diese merkwürdigen Zitate verwendet, Lansing hätte ihm niemals den Zettel in sein Postfach gelegt. Nein, vielleicht hätte er ihn dennoch um eine Unterredung gebeten.



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