»Das also haben Sie getan. Würde es Ihnen etwas ausmachen, mir zu sagen, wieviel Sie bezahlen mußten?« »Nein, natürlich nicht. Zwei Dollar, das war alles.« »Verdammt billig«, murmelte Lansing.

»Ja, da haben Sie recht, Sir. Das war wirklich ein Schnäppchen.« »Wenn ich mir die Sache recht überlege«, bemerkte Lansing, »dann muß ich feststellen, ich finde es sehr ungerecht, daß nur ein paar ausgewählte Leute von der Wundermaschine wissen. Stellen Sie sich doch nur die Hunderte von Studenten vor, die eben jetzt über ihren Tischen hocken und sich die Köpfe zerbrechen, nur um einen Satz niederzuschreiben, der wenigstens eine Spur von Sinn ergibt. Die brauchten doch nur ins Studentengebäude zu gehen, und sie fänden eine Antwort auf alle ihre Fragen.«

Jackson saß wie erstarrt. »Sie glauben mir nicht, Sir. Sie denken, ich tische Ihnen ein Lügenmärchen auf.« »Haben Sie tatsächlich erwartet, daß ich Ihnen Ihre Geschichte abkaufe?«

»Ich weiß es nicht, Sir. Mir erschien alles so einfach, weil es sich tatsächlich um die Wahrheit handelt. Wenn Sie mir die Wahrheit nicht glauben wollen, hätte ich vielleicht doch besser lügen sollen.«

»Ja, Mr. Jackson, vielleicht wäre das besser gewesen.« »Was werden Sie nun tun, Sir?«

»Im Augenblick gar nichts. Ich werde mir die Sache während des Wochenendes durch den Kopf gehen lassen. Wenn ich eine Entscheidung getroffen habe, werde ich es Sie wissen lassen.« Jackson stand unbeholfen auf und verließ das Büro. Lansing lauschte seinen Schritten, bis sie sich in der Ferne verloren. Dann legte er Jacksons Arbeit in eine Schublade und verschloß seinen Schreibtisch. Er nahm seine Aktentasche auf und ging zur Tür.

Auf halbem Wege blieb er stehen, drehte sich um und warf die Tasche auf den Tisch. Heute brauchte er nichts mit nach Hause zu nehmen. Am Wochenende hatte er frei, und das sollte auch so bleiben.



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