
Hawks nickte. »Sie haben recht. Es war meine Schuld.«
»Allerdings hat er sich freiwillig dazu gemeldet«, warf Weston schnell ein. »Er hat gewußt, daß es sich um ein gefährliches Unternehmen handelte. Er hat gewußt, daß er sein Leben riskierte.«
Aber Hawks hörte ihm nicht mehr zu. Er sah wieder zu dem jungen Mann hinüber.
»Rogan?« sagte er leise. »Rogan?«
Er beobachtete, wie sich die Lippen des jungen Mannes tonlos bewegten. Dann seufzte er und wandte sich wieder an Weston. »Können Sie ihm helfen?«
»Selbstverständlich«, antwortete Weston zuversichtlich. »Wir werden ihn einer Elektroschock-Behandlung unterziehen, bis er alles vergessen hat. Dann ist alles wieder in Ordnung.«
»Seit wann kann man damit Dauererfolge erzielen?«
Weston sah Hawks in die Augen. »Es kann natürlich sein, daß er von Zeit zu Zeit wieder eine Behandlung braucht.«
»In regelmäßigen Abständen — für den Rest seines Lebens.«
»Das muß nicht immer sein.«
»Aber meistens.«
»Nun, ja …«
»Rogan«, flüsterte Hawks. »Rogan, es tut mir leid.«
»Und dunkel … und dunkel … Es hat mir weh getan und es war so kalt … so still, daß ich mich hören konnte.«
Dr. Edward Hawks schritt über den Betonfußboden des großen Laboratoriums. Er hatte die Hände in den Hosentaschen vergraben und hielt den Kopf gesenkt. Sein Weg führte ihn an zahlreichen Generatoren und Konsolen vorbei, bis er schließlich den Empfängerteil des Materie-Transmitters erreicht hatte.
Das Laboratorium bedeckte eine Fläche von einigen tausend Quadratmetern im Keller des Gebäudes der Entwicklungsabteilung von Continental Electronics. Vor einem Jahr, als Hawks den Transmitter konstruiert hatte, waren die Fußböden des Erdgeschosses und des ersten Stocks herausgerissen worden, um Raum für das Gerät zu schaffen, das jetzt bis an die Decke ragte. An seiner Außenseite führten in regelmäßigen Abständen Stege entlang, von denen aus die Wartungsarbeiten durchgeführt wurden.
