Rechtsanwälte, St. Albans, Hertfordshire.

«Der letzte Folk da«, erklärte Jeremy bescheiden,»das bin ich.«

«Herzlichen Glückwunsch«, sagte ich.

Er lächelte mich scheu an und räusperte sich.

«Man hat mich geschickt… ähm… Ich bin hier, um Sie zu bitten, daß… ähm…«Er stockte, wirkte hilflos und ganz und gar nicht wie ein Anwalt.

«Daß was?«sagte ich ermutigend.

«Die meinten, daß es Ihnen gar nicht recht sein wird. aber, also… Man hat mich geschickt, um Sie zu bitten, ähm…«

«Raus damit«, sagte ich.

«Sie sollen Ihre Großmutter aufsuchen. «Die Worte purzelten überstürzt hervor, und er schien erleichtert, daß er sie los war.

«Nein«, sagte ich.

Er sah mir prüfend ins Gesicht, und meine Gelassenheit schien ihm Mut zu machen.

«Sie liegt im Sterben«, sagte er.»Und sie möchte Sie sehen.«

Vom Tod umgeben, dachte ich. George Millace und die Mutter meiner Mutter. In beiden Fällen war es nicht weiter bedauerlich.

«Haben Sie verstanden?«sagte er.

«Ja.«

«Also dann. Geht es heute?«

«Nein«, sagte ich.»Ich gehe nicht zu ihr.«

«Aber Sie müssen. «Er sah besorgt aus.»Ich meine… Sie ist alt. und stirbt bald und sie will Sie.«

«Sehr bedauerlich.«

«Und wenn ich Sie nicht dazu bringen kann, wird mein Onkel… das ist der Sohn…«Er zeigte wieder auf die Visitenkarte und wurde zunehmend nervöser.»Ähm, Folk ist mein Großvater, und Langley ist mein Großonkel und. ähm… sie haben mich geschickt…«Er schluckte.»Sie sind der Meinung, daß ich absolut nichts tauge, um es ehrlich zu sagen.«

«Und das ist Erpressung«, sagte ich.

Ein schwaches Leuchten in seinen Augen verriet mir, daß er im Grunde nicht so dämlich war, wie er sich gab.



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