
Partridges Antwort war eine Mischung aus Überraschung und Unsicherheit gewesen, aber zumindest hatte er nicht nein gesagt. Crawf Sloane wußte natürlich nichts von dieser Unterhaltung.
Insen war überzeugt, daß er und Sloane sich nicht weiter so bekriegen konnten, ohne bald zu einer Lösung zu kommen, gleichgültig, wie diese aussah.
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Es war 19 Uhr 40, als Crawford Sloane in einem Buick Somerset die Garage von CBA News verließ. Er fuhr wie gewohnt einen Dienstwagen, der ihm aufgrund seines Vertrags jederzeit zur Verfügung stand, sogar mit Chauffeur, wenn er wollte. Doch meistens wollte er nicht. Während er von der Third Avenue in die Fifty-ninth Street einbog und in östlicher Richtung auf den FDR Drive zufuhr, dachte er weiter über die eben abgeschlossene Sendung nach.
Zunächst drehten sich seine Gedanken um Insen, doch dann beschloß er, die Sache mit dem Chefproduzenten bis zum nächsten Morgen ruhen zu lassen. Sloane hatte nicht den geringsten Zweifel daran, daß er mit Insen fertigwerden und ihn loswerden konnte. Vielleicht sollte man ihm den Posten eines Vizepräsidenten anbieten, was für Insen, trotz des wohlklingenden Titels, eine Degradierung bedeutet hätte. Sloane dachte keinen Augenblick daran, daß auch das genaue Gegenteil passieren könnte. Hätte es jemand auch nur angedeutet, er hätte gelacht.
So wandte er seine Gedanken statt dessen Harry Partridge zu.
Partridges schneller und hervorragender Bericht, das wußte Sloane, war ein weiteres Beispiel solider Arbeit in einer ganz außergewöhnlichen Karriere gewesen.
