
Kein Trainer von Format würde jemanden, der bei Vivian Durridge rausgeflogen war, unter seine Fittiche nehmen.
Wie vor den Kopf gestoßen und von einem diffus elenden Gefühl ergriffen, durchquerte ich Durridges Eingangshalle, öffnete die schwere Haustür und ging über den knirschenden Kies zu der Limousine mit dem Chauffeur.
Ich kannte weder Wagen noch Fahrer.
Die Augustsonne blitzte auf der spiegelblanken Karosserie, und der schwarz uniformierte Fahrer mit dem glänzenden Mützenschild ließ das Fenster herunter, streckte den Arm heraus und hielt mir wortlos einen unbeschrifteten weißen Briefumschlag hin.
Der Umschlag war nur leicht zugeklebt. Ich riß ihn auf, fand eine weiße Karte darin und las die kurze Mitteilung.
Steig ein.
Darunter war nachträglich ein Wort hinzugefügt.
Bitte.
Ich blickte zu dem großen Haus zurück, aus dem ich so unsanft entlassen worden war, und sah, daß Vivian Durridge mich beobachtete. Er rührte sich nicht: kein Einlenken, kein Abschiedsgruß.
Ich begriff das alles nicht.
Die Schrift auf der Karte war die meines Vaters.
Fast eine Stunde saß ich im Fond, während der Chauffeur mich in langsamem Tempo durch das südenglische Sussex fuhr und schließlich den Badeort Brighton ansteuerte.
Auf meine Fragen hatte er nur geantwortet, er befolge Anweisungen, und nach einer Weile hatte ich es aufgegeben. Wie es aussah, hätte ich an einer der wenigen Ampeln aus dem Wagen springen und türmen müssen, um nicht dahin zu kommen, wo mein Vater mich hinhaben wollte, doch da ich keine Angst vor ihm hatte, gehorchte ich ihm wie üblich.
