Er nickte verständnisvoll.

»Du weißt es am besten«, räumte er ein und setzte sich auf die Bettkante.

Es war eine arg langsame Methode, eine Welt zu erobern, aber auch eine überaus wirksame.

Die heiße Sonne brannte auf den Körper von Har Bateen nieder, als er die kleine Bar verließ. Hitze und alles, was nicht dauernden Schaden für Wirt und Standort der Dreel hervorrief, nahm er nicht wahr. Er ging zum Raumflughafen und registrierte mit Befriedigung die großen Mengen von Dockarbeitern, die sich mit ihren Maschinen versammelten, um die ersten großen Schiffe zu entladen. Die großen Frachtfähren saßen summend auf den Landedocks und warteten auf die Nachricht, daß ein Mutterschiff in die Umlaufbahn eingetreten und entladebereit sei.

Es war verlockend, in die Menge hineinzuwaten, nah heranzukommen, es mit Sprühinfektion zu versuchen, aber es wäre zu auffallend gewesen, und die Übernahme selbst würde zuviel Aufmerksamkeit erregen, vielleicht sogar das Entladen stören. Das wünschten die Dreel nicht, ganz und gar nicht.

Das Schema funktionierte schon sehr lange so. Langsam, mit Überlegung und unendlicher Geduld, konnte eine Welt — Welt um Welt — übernommen werden, ohne daß irgend jemand auch nur etwas davon ahnte, bis es zu spät war, oft, ohne daß irgendein Alarm gegeben werden konnte. Die Dreel waren insoweit unsterblich, als sie ihre vererbten Erinnerungen von Generation zu Generation weitergeben konnten, aber nicht physisch unsterblich und dem Leben gegenüber nicht gleichgültig. Wären sie es gewesen, hätten sie sich kaum die Mühe gemacht, überhaupt andere Welten und Rassen zu übernehmen. Militärisch war dies die lebensgünstigste Methode, die sie in ihren beinahe vierzigtausend Jahren glorreicher, unbehinderter Eroberung jemals entwickelt hatten. Dabei war jede Spezies anders, jede neue Rasse eine neue Herausforderung. Die Dreel schätzten die Herausforderung am meisten, und jeder Sieg war ein weiterer Beweis für ihre Überlegenheit allen anderen Lebensformen gegenüber.



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