
»Das wissen Sie ganz genau«, nahm Market den Faden auf.
Miranda, nach einer Pause: »Sie meinen, daß ich Harrys Familienstand erwähnt habe? Hören Sie, ich bin älter als Sie alle. Der erste Eindruck ist entscheidend. Von mir mag er vielleicht nicht den besten ersten Eindruck haben, aber ich wette, er hat einen guten von Harry, die die Situation mit dem ihr eigenen Takt und Humor gemeistert hat. Und wenn er heute abend nach Hause kommt, weiß er, daß es in Crozet eine hübsche unverheiratete Frau gibt.« Mit dieser erstaunlichen Feststellung fegte sie zum Hintereingang hinaus.
»Ich will verdammt sein.« Markets Kinn sackte hinunter.
»Du nimmst mir das Wort aus dem Mund«, kicherte Pewter.
»Mädels, ich geh wieder an die Arbeit. Das war einfach zuviel für mich.« Lachend öffnete Market die Eingangstür. Er blieb stehen. »Los, komm, du kleiner Gauner.«
Pewter miaute freundlich und folgte ihrem Vater zur Tür hinaus.
»Hättest du gedacht, daß Miranda so schnell rennen kann?« sagte Tucker zu Mrs. Murphy.
»Das war wirklich eine Überraschung.« Mrs. Murphy wälzte sich auf dem Boden und zeigte ihren hübschen lederbraunen Unterbauch.
»Das wird ein Herbst voller Überraschungen. Ich spür's in den Knochen. « Tucker grinste und wedelte mit ihrem Stummelschwanz.
Mrs. Murphy warf ihr einen Blick zu. Die Katze war nicht in der Stimmung für Prophezeiungen. Katzen verstanden von diesen Dingen ohnehin mehr als Hunde. Sie hatte keine Lust einzugestehen, daß sie Tucker recht gab. Es lag was in der Luft. Aber was?
Harry legte den Scheck in die Schublade unter dem Schalter. Die beschriebene Seite lag oben, und Harry schaute sich ihn noch einmal an. »Yellow Mountain Farm.«
»Es gibt keine Yellow Mountain Farm.« Susan beugte sich vor, um den Scheck zu begutachten.
»Foxden.«
»Was? Die steht seit über einem Jahr leer. Wer würde so was kaufen?«
