
»Ein Yankee.« Harry schloß die Tür. »Oder jemand aus Kalifornien.«
»Nein.« Susan ließ die Stimme sinken.
»Um den Yellow Mountain steht außer Foxden weit und breit nichts zum Verkauf.«
»Aber Harry, wir wissen doch normalerweise alles, und darüber, daß Foxden verkauft ist, haben wir kein Wort, keinen mucksigen Pieps gehört.«
Noch während Susan sprach, griff Harry zum Telefon und wählte. »Jane Fogleman bitte.« Es folgte eine kurze Pause. »Jane, warum hast du mir nicht gesagt, daß Foxden verkauft ist?«
Am anderen Ende der Leitung erwiderte Jane: »Weil wir Anweisung hatten, den Mund zu halten, bis der Kauf perfekt war, und das ging heute morgen bei McGuire, Woods, Battle und Boothe über die Bühne.«
»Ich kann's nicht fassen, daß du es vor uns geheimgehalten hast. Susan und ich haben ihn gerade kennengelernt.«
»Mr. Bainbridge wünschte es so.« Jane hielt einen Moment die Luft an. »Ist dir je so ein Mann begegnet? Ich kann dir sagen, Mädchen.«
Harry gab sich uninteressiert. »Sieht nicht schlecht aus.« »Nicht schlecht? Sterben könnte man für den!« explodierte Jane.
»Hoffen wir, daß das niemand tun muß«, bemerkte Harry trocken. »So, du hast mir gesagt, was ich wissen wollte. Gruß von Susan, und wir werden dir nicht so schnell verzeihen.«
»Alles klar«, lachte Jane und hängte ein.
»Foxden.« Harry legte den Hörer auf die Gabel.
»Herrgott, was hatten wir Spaß auf der alten Farm. Der kleine Stall mit den sechs Pferdeboxen und der Schnickschnack am Haus und, ach, der Friedhof nicht zu vergessen. Erinnerst du dich an den einzigen wirklich alten Grabstein mit dem kleinen Engel, der Harfe spielte?«
»Ja. Die MacGregors waren so liebe Leute.«
»Und sie haben ewig gelebt. Keine Kinder. Wahrscheinlich haben sie uns deswegen erlaubt, überall rumzurennen.« Susan hatte fast das Gefühl, als sei die alte Elizabeth MacGregor im Raum anwesend. Ein komisches Gefühl, irrational, aber angenehm, denn Elizabeth und ihr Mann Mackie waren das Salz der Erde gewesen.
