»Sehr gut, danke.«

»Schönen Tag, Herr Doktor«, sagte Susan, während Mrs. Murphy und Tucker ihn mit einem Chor aus Geschnurre und Gejaule begrüßten.

»Hallo, Susan. Schönen Tag, Mrs. Murphy. Und dir auch, Tee Tucker.« Doktor Johnson tätschelte Harrys Gefährtinnen. »Wohin wollen die Damen?«

»Bloß in die Pizzeria, ein Sandwich essen. Danke, daß Sie die Stellung halten.«

»Ist mir ein Vergnügen, wie immer. Guten Appetit!«, rief ihnen der alte Arzt nach.

Harry, Susan, Mrs. Murphy und Tucker schlenderten über das flirrende Trottoir. Die Hitze fühlte sich an wie eine dicke, feuchte Mauer. Sie winkten Market und Courtney Shiflett zu, die in ihrem Lebensmittelgeschäft arbeiteten. Pewter, Markets rundliche graue Katze stellte im Ladenfenster schamlos ihre intimen Teile zur Schau. Als sie Mrs. Murphy und Tucker sah, begrüßte sie sie. Die beiden riefen etwas zurück und gingen weiter.

»Ich kann es nicht fassen, daß sie sich so gehen läßt«, flüsterte Mrs. Murphy Tucker zu. »Die vielen Fleischhappen, mit denen Market sie futtert. Das Model kennt keine Beherrschung.«

»Viel Bewegung kriegt sie auch nicht. Nicht so wie du.«

Mrs. Murphy ließ sich das Kompliment gefallen. Sie hatte ihre Figur bewahrt für den Fall, daß der richtige Kater daherkäme. Alle, einschließlich Tucker glaubten, sie sei noch immer in ihren ersten Gatten Paddy verliebt, aber Mrs. Murphy war überzeugt, daß sie über ihn hinweg war. HINWEG in Großbuchstaben. Paddy trug einen Frack, sprühte vor Charme und widersetzte sich jeder Form des Nützlichseins. Schlimmer noch, er war mit einer silberfarbenen, waschbärähnlichen Kätzin durchgebrannt und hatte dann die Unverfrorenheit besessen, zurückzukommen und zu denken, Mrs. Murphy wurde froh sein, ihn nach dieser Eskapade wiederzusehen. Sie war nicht nur nicht froh sie hatte ihm beinahe ein Auge ausgekratzt. Seit dem Kampf prunkte eine Narbe über Paddys linkem Auge.



20 из 239