»Das kann man wohl sagen. Sie sorgen sich um Dinge, die Jahre entfernt sind und vielleicht nie eintreten.«

»Ich glaube, das liegt daran, daß sie nicht wittern können. Sie verpassen eine Menge Informationen.«

Mrs. Murphy nickte zustimmend und fügte dann hinzu:»Auf zwei Beinen gehen. Das ruiniert ihnen den Rücken und beeinträchtigt ihr Denkvermögen. Ich bin sicher, das ist die Ursache.«

»Darauf wäre ich nie gekommen.« Tucker sichtete den Postfahrer.»He, wer erster bei Rob ist.«

Tucker mogelte und stürmte los, bevor Mrs. Murphy antworten konnte. Erbost stieß sich Mrs. Murphy mit ihren kraftvollen Hinterbeinen ab und flitzte, sich dicht über dem Erdboden haltend, hinter ihr her.

»Mädels, Mädels, kommt sofort zurück.«

Die Mädels schworen auf selektive Wahrnehmung. Tucker langte vor Mrs. Murphy beim Wagen an, aber die kleine Tigerkatze sprang in das Fahrzeug.

»Ich hab gewonnen!«

»Hast du nicht«, widersprach Tucker.

»Hallo, Mrs. Murphy. Hallo, Tucker.« Rob freute sich über die Begrüßung, die ihm zuteil wurde.

Keuchend holte Harry Katze und Hund ein. »Hallo, Rob. Was hast du heute morgen für mich?«

»Das übliche. Zwei Säcke.« Er rumorte im Wagen herum. »Hier ist ein Päckchen von Turnbull and Asser für Josiah De Witt, für das er unterschreiben und bezahlen muß.« Rob zeigte auf den Nachnahmebetrag.

Harry stieß einen Pfiff aus. »Dreihundert Dollar. Da müssen ja irrsinnige Hemden drin sein. Für Josiah ist nur das Beste gut genug.«

»Ich hab mal irgendwo gelesen, daß die Verdienstspanne im Antiquitätenhandel vierhundert Prozent betragen kann. Schätze, er kann sich die Hemden leisten.«

»Versuch mal, ihn zur Bezahlung irgendeiner anderen Rechnung zu bringen.« Harry lächelte.

Boom Boom Craycroft, Kellys verwöhnte Gattin, fuhr nach Osten, in Richtung Charlottesville. Boom Boom verfügte über ein neues BMW-Cabrio mit dem Kennzeichen BOOMBMW. Sie winkte, und Harry und Rob winkten zurück.



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