
Susans Gedanken wurden abrupt unterbrochen.
Eine Sirene gellte in der Ferne und wurde lauter, bis der Ambulanzwagen die Straße entlanggebraust kam und den Reflexionen über Harry und Fair ein spektakuläres Ende bereitete. Alle liefen hinaus vor das Postamt.
Harry griff unwillkürlich nach Josiahs Arm. »Doch wohl nicht der alte Dr. Johnson.« Er war ihr Kinderarzt gewesen und war krumm und gebrechlich.
»Der wird hundert Jahre alt, keine Bange.« Josiah tätschelte ihre Hand.
Der Rettungswagen bog auf der Whitehall Road, der Route 240, nach Süden.
Big Marilyn Sanburnes Volvo hielt vor Shifletts Laden. Sie schlug die Wagentür zu. Dann stolperte sie zu der Gruppe hinüber. »Verdammt, der Rettungswagen hätte mich fast von der Straße gefegt. Vermutlich ängstigen die genauso viele Menschen zu Tode, wie sie retten.«
»Amen«, stimmte Josiah zu. Er machte Anstalten zu gehen.
Harry rief ihn zurück.»Josiah, du mußt für ein Päckchen von Turnbull and Asser unterschreiben und bezahlen.«
»Es ist gekommen.« Er strahlte, dann verging das Leuchten. »Wieviel?«
»Dreihundert Dollar«, antwortete Harry.
Josiah trug es mit Fassung. »Manche Dinge kann man eben ökonomischen Motiven nicht unterordnen. Wenn man bedenkt, mit was für Leuten ich zwangsläufig zusammenkomme.«
»Di und Fergie«, äußerte Harry feierlich.
Tatsächlich war Josiah in die Nähe der königlichen Hoheiten gelangt, als er einmal in London war, um georgianische Möbel zu kaufen, bevor er mit einem Luftkissenboot den Kanal überquerte, um noch mehr von seinem geliebten Louis Quinze- Mobiliar zu erwerben.
Mim drehte sich jäh zu Josiah um, ihrem ständigen Begleiter, wann immer sie Ehemann Jim abhängen konnte. »Diese Geschichte trägt dir bis heute Einladungen zum Essen ein.«
