
Am 23. November 1999 brachte die New York Times einen Artikel, der unsere Theorien direkt bestätigt. Der Beitrag beschreibt das gleiche Klimaereignis, das in unserem Buch dargestellt wird – ein Ereignis, das am Ende der letzten Eiszeit ein Wetterchaos auslöste. Der Autor des Artikels, Dr. Gerald R. Dickens von der James Cook University in Australien, vergleicht den Erwärmungstrend, den wir gerade erleben, mit dem Spannen eines Gummibandes: »Man zieht langsam an beiden Enden, bis das Gummiband an einem bestimmten Punkt plötzlich reißt.«
Der Aufsatz in der New York Times handelt zum größten Teil von einem Klimawandel, der vor 55 Millionen Jahren eingetreten ist. Dennoch belegt er klar unsere These: »Das Erdklima«, so Dr. Dickens, »kann sich aus ganz natürlichen Gründen plötzlich drastisch verändern.«
Nimmt man dazu die Auswirkungen menschlicher Eingriffe in laufende natürliche Prozesse, kann kein Zweifel mehr an einem Potenzial für explosive Veränderungen bestehen.
Zum Zeitpunkt dieser Niederschrift, im Oktober 2000, haben wir bereits eine Flut verheerender Umwälzungen erlebt, die in den meisten Fällen völlig unerwartet gekommen waren. Das Wettergeschehen wird immer heftiger, unberechenbarer und gefährlicher.
