
Sie entsprach in keiner Hinsicht der flexiblen Floßkonstruktion, die seine Vorstellung von einem Schiff war. Man hatte ihm versichert, sie werde schwimmen, wenn sich die Gelegenheit ergäbe; und während der Tests auf dem fernen Mesklin, wo man sie erbaut hatte, war sie tatsächlich geschwommen. Anschließend jedoch war sie zerlegt, in ein Fährschiff verladen und in eine Kreisbahn um Mesklin gebracht worden, dann hatte man sie in ein interstellares Raumschiff verfrachtet, nach dem Sprung über drei Parsec an Bord einer Fähre anderer Konstruktion hinab auf Dhrawns Oberfläche geschafft, wo sie wieder montiert wurde. Dondragmer hatte Demontage und Montage der Kwembly und der anderen elf Fahrzeuge persönlich überwacht, doch sämtliche sonstigen Arbeiten waren ohne seine Teilnahme geschehen. Darin lag der hauptsächliche Grund für seine Absicht, das Fahrzeug nun zu verlassen; er besaß von Beetchermarlf und dem Rest der ausgesuchten Mannschaft eine hohe Meinung, aber er neigte dazu, sich von allem selbst zu überzeugen.
Davon aber erwähnte er nichts, als Kervenser die Brücke betrat. Es bedurfte keiner Worte.
Wahrscheinlich dachte der Erste Offizier ohnehin das gleiche.
„Die Inspektionen werden durchgeführt. Die Forschungsgruppe wird draußen eine Bohrung vornehmen. Ich möchte mich auf der Oberfläche umschauen.“ Mehr sagte Dondragmer nicht, als er seinen Posten übergab. „Falls etwas anfällt, kannst du mir mit den Scheinwerfern signalisieren. Aber das überlasse ich dir.“
Kervenser ließ leichthin zwei seiner Zangen schnappen. „Ich komme zurecht, Don. Viel Spaß.“
Der Captain verließ die Brücke durch die noch geöffnete Klappe, durch welche seine Ablösung aufgetaucht war, insgeheim sicher, daß Kervenser nicht so gleichmütig war, wie er tat.
Vier Decks tiefer und zehn Meter heckwärts der Brücke befand sich die Hauptluftschleuse.
Dondragmer verharrte auf seinem Weg mehrmals, um sich mit Mannschaftsmitgliedern zu unterhalten, die im Rumpf der Kwembly zwischen Kabeln, Verstrebungen und Rohrwerk arbeiteten.