Baker kletterte hinunter, um es sich genauer anzusehen. Es war ein weißes Keramikquadrat von gut zwei Zentimetern Kantenlänge. Es sah aus wie ein Isolator. Baker hob es auf und stellte überrascht fest, daß es sich kalt anfühlte. Vielleicht bestand es aus einem dieser neuen Materialien, die Hitze nicht absorbieren. Als er das Stück Keramik genauer untersuchte, entdeckte er in einer Ecke die eingeprägten Buchstaben ITC. Und am Rand befand sich eine Art Knopf. Baker fragte sich, was passieren würde, wenn er ihn drückte. Und dann, mitten in der glühendheißen Wüste, umgeben von riesigen Felsen, drückte er ihn. Nichts passierte.

Er drückte noch einmal. Wieder nichts.

Baker kletterte den Abhang wieder hinauf und ging zum Auto zurück. Der alte Mann schlief und schnarchte. Liz studierte die Karte. »Die nächste größere Stadt ist Gallup.« Baker ließ den Motor an. »Dann auf nach Gallup.«

Auf der Hauptstrecke, die in südlicher Richtung nach Gallup führte, kamen sie besser voran. Der alte Mann schlief immer noch. Liz drehte sich zu ihm um und sagte: »Dan...« »Was ist?«

»Siehst du seine Hände?« »Was ist damit?« »Die Fingerspitzen.«

Baker nahm den Blick von der Straße und schaute schnell in den Rückspiegel. Die Fingerspitzen des Alten war rot bis zum zweiten Knöchel. »Und? Hat er eben einen Sonnenbrand.« »Nur an den Fingerspitzen? Warum nicht an der ganzen Hand?« Baker zuckte die Achseln.

»Vorher waren seine Finger noch nicht so«, sagte sie. »Als wir ihn aufgelesen haben, waren sie noch nicht rot.«

»Liebling, du hast es wahrscheinlich einfach nicht bemerkt.«

»Ich hab es bemerkt, weil er nämlich manikürte Finger hat. Und ich mir dachte, interessant, daß so ein alter Kerl mitten in der Wüste manikürte Finger hat.«

»Aha.« Baker sah auf die Uhr. Er fragte sich, wie lange sie in dem Krankenhaus in Gallup würden bleiben müssen. Wahrscheinlich Stunden. Er seufzte.



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