
»Ach, ja.« Baker zog das kleine Keramikquadrat aus der Tasche. »Das da habe ich gefunden, in der Nähe der Stelle, wo er gelegen hat.«
Der Polizist drehte das Ding in den Händen. »ITC«, sagte er, als er den Aufdruck sah. »Wo genau haben Sie das gefunden?«
»Ungefähr dreißig Meter von der Straße entfernt. Ich dachte mir, daß er vielleicht ein Auto hatte und damit von der Straße abgekommen war.
Aber da war nirgends ein Auto.«
»Sonst noch was?«
»Nein. Das ist alles.«
»Na, dann vielen Dank«, sagte Wauneka und steckte sich die Keramik in die Tasche. Und dann hielt er kurz inne. »Ach, das hätte ich beinahe vergessen.« Er zog ein Stück Papier aus der Tasche und faltete es behutsam auf. »Das haben wir in seiner Kleidung gefunden. Ich habe mich gefragt, ob Sie das schon mal gesehen haben.«

Baker warf einen flüchtigen Blick auf das Blatt: eine Anordnung von Punkten auf einem Gitternetz. »Nein«, sagte Baker. »Das habe ich noch nie gesehen.«
»Sie haben es ihm also nicht gegeben?« »Nein.«
»Haben Sie eine Ahnung, was es sein könnte?« »Nein«, sagte Baker. »Absolut keine Ahnung.« »Aber ich«, sagte seine Frau. »Wirklich?« fragte der Polizist.
»Ja«, sagte sie. »Wenn Sie gestatten...« Sie nahm dem Polizisten das Papier ab.
Baker seufzte. Liz ließ mal wieder die Architektin heraushängen; eingehend musterte sie das Papier, drehte es und sah sich das Punktmuster von oben und von der Seite an. Baker wußte, warum. Sie versuchte davon abzulenken, daß sie unrecht gehabt hatte, daß das Auto tatsächlich über ein Schlagloch gefahren war und daß sie hier einen ganzen Tag vergeudet hatten. Sie versuchte, diese Zeitverschwendung zu rechtfertigen, ihr irgendwie Bedeutung zu verleihen. »Ja«, sagte sie schließlich. »Ich weiß, was es ist. Es ist eine Kirche.« Baker sah sich die Punkte auf dem Papier an. »Das soll eine Kirche sein?« fragte er.
