„Sag: Genug!", schrie er.

Der Junge versuchte, sich zu befreien. Er heulte vor Wut.

„Sag: Genug!" - Die Schläge prasselten von neuem.

Schließlich überwand sich der Fremde zu einem erstickten „Genug!"

Tom ließ ihn aufstehen und sagte: „Das wird dir eine Lehresein! Das nächste Mal wirst du dich besser vorsehen, mit wem du anbändelst."

Der Junge lief schluchzend und schnaufend davon und klopfte den Staub von seinen Kleidern. Ab und zu drehte er sich um, schüttelte die Faust und drohte, er werde Tom das nächste Mal auflauern. Tom antwortete nur mit einem verächtlichen Schnauben, drehte sich um und wollte weitergehen. Da nahm der fremde Junge einen Stein und warf ihn Tom in den Rücken. Dann jagte er davon wie ein Wiesel.

Tom lief dem Hinterlistigen nach bis zu dessen Haus und erfuhr auf diese Weise, wo er wohnte. Er blieb noch eine Weile draußen am Zaun stehen und forderte den Feind auf, herauszukommen. Aber der Feind schnitt ihm nur Fratzen hinter dem Fenster und lehnte ab.

Schließlich erschien die Mutter des Feindes, nannte Tom ein schlechtes, bösartiges, gewöhnliches Kind und jagte ihn fort. Er ging, aber er vergaß nicht zu sagen, dass er sich erlauben würde, ihren Bengel einmal aufzusuchen.

An diesem Abend kam er ziemlich spät nach Hause. Sehr vorsichtig stieg er durchs Fenster, konnte es aber unglücklicherweise nicht verhindern, dass seine Tante ihn sah. Als sie bemerkte, in welchem Zustand seine Kleider waren, fasste sie den festen Entschluss, Tom dafür zu bestrafen und aus seinem freien Samstag einen harten Arbeitstag zu machen.

Strafarbeit zu verkaufen!



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