
Wenigstens wäre ich nicht überrascht gewesen, wenn ich nicht die Landung der „Pugnose“ mitangesehen hätte. Damit aber war sonnenklar, daß es nicht der Meeresboden war, was ich sah. Es ähnelte eher einer Gummidecke, die wie ein Zeltdach über alles gespannt war, was mehr als etwas zehn Fuß hangabwärts von mir lag. Das Wrack hatte das Material eingedellt, aber nicht durchlöchert. Das Zeug war stark genug, um das verhältnismäßig geringe Unterwassergewicht von Metall und Plastik auszuhalten.
Das könnte nützlich sein, überlegte ich. Ich hatte keine Ahnung, warum jene unter dem Zelt alles Darüberliegende beleuchten wollten, falls aber das Material nicht völlig undurchsichtig war, würde man den Schatten und die Delle kaum übersehen können. Die Leute würden nachschauen und würden für mich leicht zu sehen sein, ohne daß ich meine eigene Beleuchtung einschalten und mich verraten mußte. Ich brauchte nur einen einzigen deutlichen Blick auf die menschlichen Wesen, die sich unerlaubt hier auf dem Grunde des Pazifiks aufhielten. Das, in Verbindung mit dem Ausmaß der Energieverschwendung, die ich bereits weiterberichten konnte, mehr brauchte es zu meinem Bericht nicht — eine Kontrollexpedition größeren Umfangs würde das Ihrige tun. Niemand erwartete von mir, daß ich eine Menschengruppe festnahm, groß genug, um eine Einrichtung wie diese hier zu schaffen, und ich verspürte nicht den geringsten Ehrgeiz dazu. Rundheraus gesagt, der Tank war zu unbeweglich, um als Polizeifahrzeug zu dienen. Ich war nicht mal in der Lage, eine vorüberschwimmende Krabbe festzunehmen. Ich wollte nicht mehr erreichen, als einen gründlichen Blick auf ein Arbeits-U-Boot oder einen Druckanzug oder gar einen werkelnden ferngesteuerten Roboter — alles was anzeigte, daß die Einrichtung hier aktiv geführt wurde —, ein gründlicher Blick, und ich war bereit und würde Ballast abwerfen.
