Diese Rüstung hier aber gestattete ihm keine wie immer gearteten Schwimmbewegungen, es sei denn er befände sich in einem Quecksilberozean. Und diese ganz unübersehbar menschliche Gestalt schwamm!

Sie tauchte in einiger Entfernung zu meiner Li nken auf, ganz plötzlich, als wäre sie aus der oben herrschenden Dunkelheit heruntergestoßen. Sie schwamm auf mich und das Wrack zu, hatte es aber dabei nicht eilig. Als die Gestalt näher herankam, konnte ich Einzelheiten deutlicher unterscheiden.

Und am deutlichsten war die Tatsache — noch deutlicher als die Tatsache, daß es sich um eine Frau handelte —, daß sie keine Taucherrüstung trug. Sie trug statt dessen einen Kaltwasser-Coverall vom Typ Scuba-Suit. Daran war nichts auffallend bis auf den runden, durchsichtigen Helm, den sie statt der Atemmaske aufgesetzt hatte. Den Ballast trug sie in Ringen da und dort an Leib und Gliedern anstatt am Gürtel. Ich wiederhole — tatsächlich mußte ich es mir selbst wiederholte Male vorsagen —, daß ihr Anzug kein Druck-Anzug war. Ihre Schwimmbewegungen zeigten klar an, daß der Anzug so flexibel war wie menschliche Haut, genauso wie ein Scuba-Anzug sein soll.

Meinen Tank schien sie nicht zu bemerken. Für mich eine große Erleichterung. Sie bemerkte auch das Wrack erst, als sie sich ihm bereits bis auf zwanzig Yards genähert hatte. Bis dahin war sie nämlich ganz gemächlich am Rand des Zeltdaches entlanggeschwommen, wie auf einem Nachmi ttagsspaziergang. Dann aber wechselte sie jäh die Richtung und hielt direkt auf den Bug der „Pugnose“ zu.



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