Die dringlichere Frage aber war, was ich als nächstes tun sollte. Dreißig Sekunden lang probierte ich herum und kam dahinter, daß ich meine Beinchen ausfahren und wieder zurückziehen konnte, bis die Energiezellen leer waren, ohne daß ich den Tank damit von der Stelle bewegt hätte. Die Beine hatten einfach keinen richtigen Halt. Der Boden war ein Stück zu weit entfernt. Ich versuchte, durch Gewichtsverlagerung das Ding zum Rollen zu bringen. Das funktionierte so weit, als eine bloße Umdrehung zustandekam, brachte mich aber dem ›Ufer‹ nicht merklich näher. Es sah aus, als wäre mir als einzige Bewegung die nach oben geblieben.


Das war ein wenig ärgerlich. Ich hatte nämlich geplant, sobald ich den Eingang gefunden hätte, daneben einen kleinen Sonar-Umsetzer als Fixpunkt für die Polizeiboote zu platzieren. Ließ ich ihn hier fallen, dann war er wirkungslos und konnte überdies von jedem entdeckt werden, der hier vorbeikam, sei es nun oben oder unten. Hätte ich über die Reaktionszeit und den Vorausblick eines Romanhelden verfügt, so hätte ich einen freigesetzt, als ich merkte, daß ich nicht mehr manövrieren konnte. Aber das war nicht der Fall und Selbstmi tleid fehl am Platze.

Ich konnte auch warten, bis man den Tank entdeckte, und auf eine Chance hoffen, das Instrument unbemerkt abzusetzen. Dazu hätte es jedoch eines wahrhaft historischen Ausmaßes an Optimismus bedurft.

Ich konnte mich nicht damit abfinden, an die Oberfläche zurückzugehen, ohne das Ding hier auszusetzen, obgleich dies und all die anderen Dinge, die zu erledigen so hübsch gewesen wäre, unmöglich schien. Sogar eine Schlange auf einem Tablett voller Kugellager hört nicht auf sich zu schlängeln.



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