
Auf dem Monitor tauchte das Portal des Georgetown Museum of Art auf. Ein Kommentator mit dem Mikrofon in der Hand trotzte tapfer dem kalten Wind.
»Wir befinden uns hier vor dem Georgetown Museum of Art, in dem soeben ein Empfang zu Ehren von Mr. Gary Win-throp stattfindet, der dem Museum eine Spende von fünfzig Millionen Dollar überreicht hat. Begeben wir uns hinein.«
Das Bild wechselte zu einem weitläufigen Museumssaal, in dem sich zahlreiche Würdenträger, Vertreter der Stadt und diverse Fernsehteams um Gary Winthrop scharten. Morgan Ormond, der Direktor des Museums, überreichte ihm eine große Plakette.
»Mr. Winthrop, im Namen unseres Museums, der vielen Menschen, die hierher kommen, sowie all unserer Förderer möchte ich mich bei Ihnen für diese überaus großzügige Spende bedanken.«
Rundum gingen Blitzlichter los.
»Ich hoffe«, sagte Gary Winthrop, »dass dadurch jungen amerikanischen Malern die Möglichkeit geboten wird, sich nicht nur künstlerisch auszudrücken, sondern ihre Werke auch öffentlich auszustellen, damit sie weltweit Anerkennung finden.«
Lauter Beifall aus dem Publikum.
»Bill Toland vom Georgetown Museum of Art«, sagte der Kommentator. »Zurück ins Studio. Dana?«
Das rote Licht an der Kamera blinkte auf.
»Vielen Dank, Bill. Mr. Gary Winthrop hat sich freundlicherweise bereit erklärt, zu uns zu kommen und mit uns über Sinn und Zweck seiner enormen Spende zu sprechen.«
Die Kamera fuhr zurück, bis sie auch Gary Winthrop erfasste, der neben Dana im Studio saß.
»Mr. Winthrop«, begann Dana, »soll diese Spende von fünfzig Millionen Dollar dazu verwendet werden, neue Bilder für das Museum anzukaufen?«
»Nein. Sie ist in erster Linie für den Ausbau eines neuen Flügels gedacht, der vor allem jungen amerikanischen Künstlern vorbehalten sein soll, die ansonsten wenig Gelegenheit haben zu zeigen, was sie können.
