
Dana hatte den Eindruck, als ob die Menschen nicht nur Gary die letzte Ehre erweisen wollten, sondern seiner ganzen Familie, dieser vom Unglück geschlagenen Dynastie. Sie hatte zwei Kamerateams im Einsatz. Eines draußen, das andere drinnen im Kirchenraum, in dem Totenstille herrschte.
»Gottes Wille stellt uns mitunter vor ein Rätsel«, hob der Pfarrer an. »Die Winthrops haben ihr Leben der Hoffnung gewidmet. Sie gaben Millionen von Dollar für Schulen und Gotteshäuser, für die Obdachlosen und die Hungrigen. Und sie scheuten dabei weder Zeit noch Mühe. Vor allem Gary Winthrop war es, der diese Tradition fortführte. Umso weniger vermögen wir zu begreifen, weshalb ausgerechnet diese Familie, die so engagiert und großzügig war, so grausam dahingerafft wurde. Aber in gewisser Weise sind sie gar nicht von uns gegangen, denn sie leben in dem Vermächtnis weiter, das sie uns hinterlassen haben. Wir dürfen stolz sein auf sie und alles, was sie für uns getan haben .«
Gott sollte nicht zulassen, dass solche Menschen eines so schrecklichen Todes sterben, dachte Dana bedrückt.
Danas Mutter rief an. »Meine Freunde und ich haben deinen Bericht von der Trauerfeier gesehen, Dana. Als du über die Verdienste der Winthrops gesprochen hast, dachte ich einen Moment lang, du würdest gleich weinen.«
