»Wirklich. Mich interessieren die gestohlenen Bilder. Sie haben doch eine Auflistung, nehme ich an.«

»Na und?«

»Könnten Sie mir eine Kopie überlassen?«

»Warum?«, fragte Detective Wilson misstrauisch. »Was haben Sie damit vor?«

»Ich möchte mir mal ansehen, was die Mörder mitgenommen haben. Möglicherweise bringe ich einen Bericht darüber.«

Detective Wilson musterte Dana einen Moment lang. »Keine schlechte Idee. Je bekannter die Bilder sind, desto schwerer wird es für die Mörder, sie zu verkaufen.« Er stand auf. »Sie haben zwölf Bilder mitgenommen und einen ganzen Haufen weiterer zurückgelassen. Ich nehme an, sie waren zu faul, sie alle rauszuschleppen. Gutes Personal ist heutzutage schwer zu kriegen. Ich besorg Ihnen eine Kopie von dem Bericht.«

Ein paar Minuten später kam er mit zwei Fotokopien zurück. Er reichte sie Dana. »Hier ist die Liste mit denen, die sie mitgenommen haben. Hier ist die andere Liste.«

Dana blickte ihn fragend an. »Was für eine andere Liste?«

»Mit sämtlichen Bildern, die Gary Winthrop besessen hat, darunter auch diejenigen, die die Mörder zurückgelassen haben.«

»Oh. Vielen Dank. Sehr zuvorkommend.«

Draußen auf dem Korridor ging Dana die beiden Listen durch. Verdutzt blickte sie auf. Dann trat sie hinaus in die eisige Luft und steuerte Christie’s an, das weltberühmte Auktionshaus. Es schneite inzwischen heftiger, und die Menschen hasteten die Straßen entlang, um rasch ihre Besorgungen zu erledigen und wieder in ihre warmen Häuser und Büros zurückzukehren.

Der Geschäftsführer von Christie’s erkannte Dana auf Anhieb. »Oh! Welche Ehre, Miss Evans. Womit können wir Ihnen dienen?«

»Ich habe hier zwei Auflistungen von Gemälden. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn mir jemand sagen könnte, was diese Bilder wert sind.«

»Aber natürlich. Mit Vergnügen. Hier entlang, bitte ...«

Zwei Stunden später war Dana wieder in Matt Bakers Büro.



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