
«Weiß Mam, dass du's schon wieder geschmissen hast?«, fragte China ihren Bruder.
«Ich häng nicht mehr am Gängelband.«
«Natürlich nicht. «China, die nichts zu Mittag gegessen hatte, merkte, dass sie hungrig war. Sie nahm aus dem Kühlschrank die Zutaten, die sie für einen Salat brauchte, und stellte einen Teller auf den Tisch — ein Wink, von dem sie hoffte, ihr Bruder würde ihn verstehen.
«Also frag mich endlich. «Er zog einen Stuhl zu sich heran und setzte sich. Aus dem bunten Korb in der Mitte des Tischs nahm er sich einen Apfel und schien erst, als er schon hineinbeißen wollte, zu merken, dass es eine künstliche Frucht war.
Sie packte den Romanasalat aus und begann, die Blätter zu zerpflücken.»Was soll ich dich fragen?«
«Das weißt du ganz genau. Du fragst absichtlich nicht. Okay, dann frag ich eben für dich. >Was hast du denn Tolles vor, Cherokee? Was hast du am Laufen? Warum brauchst du kein Auto mehr?< Jetzt kommt die Antwort: Weil ich mir ein Boot kaufe. Und das Boot deckt alles ab — Transport, Einkommen, Unterkunft. «
«Träum weiter, Butch«, murmelte China. Cherokees Lebenseinstellung hatte in vielerlei Hinsicht eine fatale Ähnlichkeit mit der dieses Banditen aus dem Wilden Westen: Immer ging es darum, das schnelle Geld zu machen, etwas umsonst zu bekommen, gut zu leben.
