
«Wo kommt denn das alles her?«
«Deiner Ansicht nach soll ich mich für Peanuts krumm und bucklig schuften und die paar Mäuse auch noch brav auf die hohe Kante legen, damit ich am Ende mit einer Hypothek und einem Stall voll Kinder und einer Ehefrau dastehe, die vielleicht eine bessere Ehefrau und Mutter ist als Mam. Aber das ist dein Lebensentwurf! Nicht meiner. «Er schleuderte den Schlauch auf die Erde.
«Das hat mit Lebensentwürfen gar nichts zu tun. Hier geht's um vernünftige Überlegung. Schau dir doch mal genau an, was du da vorhast, was man dir anträgt!«
«Geld«, sagte er.»Fünftausend Dollar. Fünftausend Dollar, die ich, verdammt noch mal, brauche.«
«Um dir ein Boot zu kaufen, obwohl du von Booten nichts verstehst? Und mit irgendwelchen Leuten weiß Gott wohin zum Fischfang rauszufahren, von dem du auch keine Ahnung hast?
Denk doch wenigstens mal nach! Wenn schon nicht über das Boot, dann wenigstens über die Kuriergeschichte.«
«Ich?«Er lachte scharf.»Ich soll nachdenken? Und wann fängst du mal damit an?«
«Ich? Wie — «
«Ich kann's nicht fassen. Du sagst mir, wie ich mein Leben zu führen habe, während deines ein einziger Witz ist und du es nicht mal merkst. Ich biete dir eine Chance, da rauszukommen, zum ersten Mal seit Jahren — zehn Jahren oder mehr — was zu ändern, und dir fällt nichts Besseres ein, als — «
«Was? Wo soll ich rauskommen?«
«- mich niederzumachen, weil dir mein Lebensstil nicht gefällt. Dass deiner viel erbärmlicher ist, das siehst du gar nicht.«
«Was weißt du denn schon über mein Leben?«Sie war jetzt auch aufgebracht. Sie hasste diese Art ihres Bruders, die Dinge zu verdrehen.
