
«Logo. Du machst nur Matts Spielchen mit.«
«Was soll das heißen?«, fragte China scharf, aber sie konnte es nicht ändern: Bei der Nennung von Matts Namen erschrak sie.
«Mein Gott, China. Du findest mich dumm! Aber wann wirst du eigentlich mal gescheit?«
«Wie meinst du das? Wovon redest du?«
«Na, dieses ganze Getue mit Matt. Du lebst für Matt. Du sparst für Matt. Lächerlich ist das. Ach was, jämmerlich! Mensch, du bist so blind, dass du bis heute nicht gemerkt hast — «Er brach ab, als wäre ihm plötzlich eingefallen, wo er sich befand, mit wem er zusammen war und wie sie an diesen Punkt gekommen waren. Er bückte sich, hob den Schlauch auf, trug ihn zum Haus zurück und stellte das Wasser ab. Mit übertriebener Genauigkeit rollte er den Schlauch wieder zusammen.
China sah ihm zu. Ihr war auf einmal, als sei ihr ganzes Leben — die Vergangenheit und die Zukunft — auf diesen einen Moment geschrumpft, in dem sie wusste und nicht wusste, beides zugleich.
«Was weißt du von Matt?«, fragte sie ihren Bruder.
Einen Teil der Antwort kannte sie schon. Sie waren alle drei Teenager in demselben heruntergekommenen Viertel einer Stadt namens Orange gewesen, wo Matt Surfer gewesen war, Cherokee sein Fan und China der Schatten der beiden. Einen anderen Teil der Antwort jedoch hatte sie nie erfahren, weil der in den Stunden und Tagen versteckt war, in denen die beiden Jungen allein losgezogen waren, um in Huntington Beach die Wellen zu reiten.
