
Das gleichmäßige Geräusch des Generators veränderte sich, als er plötzlich belastet wurde, und das Knistern der Entladungen erfüllte den Raum über dem Apparat. Blaue Lichtfunken tanzten über alle freien Flächen, und die Männer spürten, wie ihnen im wahrsten Sinn des Wortes die Haare zu Berge standen.
»Irgend etwas stimmt da nicht!« keuchte Jens Lyn.
»Aber wie kommen Sie darauf?« fragte Professor Hewett ruhig und verstellte einen Knopf um eine Winzigkeit. »Nur eine Sekundärerscheinung. Die Entladung hat keinerlei Bedeutung. Das Feld baut sich jetzt auf, ich glaube, Sie können es spüren.«
Sie konnten etwas spüren, ein eindeutig unangenehmes Gefühl, das ihre Körper ergriffen hatte. Die Spannung wuchs greifbar.
»Ich habe das Gefühl, als hätte jemand einen Schlüssel in meinen Nabel gesteckt, um mich aufzuziehen«, sagte Dallas.
»Die Beschreibung gefällt mir zwar nicht besonders«, meinte Lyn, »aber ich spüre ähnliche Symptome.«
»Ich schalte auf Automatik um«, sagte der Professor und trat von den Instrumenten zurück, nachdem er auf einen Knopf gedrückt hatte. »In der Mikrosekunde, in der Maximalenergie herrscht, werden die Selengleichrichter automatisch ausgelöst. Sehen Sie dieses Instrument an! Wenn der Zeiger bei Null ist …«
»Zwölf«, sagte Barney nach einem kurzen Blick und wandte sich ab.
»Neun«, las der Professor ab. »Die Spannung steigt. Acht — sieben — sechs …«
»Bekommen wir dafür Einsatzhonorar?« fragte Dallas, aber die anderen lächelten nicht einmal.
»Fünf … vier … drei …«
Die Spannung war körperlich. Niemand konnte sich rühren. Sie starrten den vorrückenden roten Zeiger an, und der Professor las:
»Zwei … eins …«
Sie hörten das »Null« nicht, denn für diesen Bruchteil der Ewigkeit war sogar jedes Geräusch verstummt.
