»Ich gehe ins Führerhaus«, sagte Tex Antonelli. »Da vorne fühle ich mich sicherer. Ich habe einen Sechstonner wie diesen hier quer durch die Marianen gesteuert.«

Einer nach dem anderen folgte dem Professor auf die Ladefläche des Lasters, und Dallas verschloß die Ladeklappe hinter sich. Die elektronischen Geräte und der benzinbetriebene Generator nahmen den größten Teil des Platzes weg, und die Männer mußten sich auf die Geräte- und Vorratskisten setzen.

»Ich bin fertig«, erklärte der Professor. »Vielleicht sollten wir als ersten Versuch einen Blick ins Jahr 1500 nach Christus werfen?«

»Nein.« Barney war eisenhart. »Stellen Sie das Jahr 1000 ein, wie wir es beschlossen hatten.«

»Aber der Energieverbrauch wäre geringer, und das Risiko …«

»Bekommen Sie jetzt keine kalten Füße, Professor. Wir müssen so weit wie möglich zurück, damit niemand die Maschinen als solche erkennt und uns Schwierigkeiten macht. Außerdem haben wir die Absicht, einen Wikingerfilm und nicht den Glöckner von Notre-Dame zu drehen.«

»Das wäre im sechzehnten Jahrhundert auch nicht möglich«, mischte sich Jens Lyn ein. »Ich würde das mittelalterliche Paris viel früher datieren, etwa …«

»Geronimo!« stöhnte Dallas. »Wenn es abgehen soll, dann hört mit dem Gequatsche auf. Es ist schlecht für die Truppen, wenn man vor dem Kampf zuviel redet.«

»Da haben Sie recht, Mister Levy«, sagte der Professor. »Tausend im Jahre des Herrn — es geht los.« Er fluchte und suchte an den Knöpfen herum. »So viele der Schalter und Meßtafeln sind unecht, daß ich ganz wirr werde«, beklagte er sich.

»Wir mußten die Maschinen so machen, daß wir sie auch für den Schocker verwenden konnten«, sagte Blestead. Er redete zu schnell. Auf seiner Stirn standen feine Schweißperlen. »Sie mußten doch realistisch aussehen.«

»Deshalb werden sie unrealistisch gemacht, bah!« murmelte Professor Hewett wütend, als er die letzten Knöpfe verstellte und einen vielpoligen Schalter herunterdrückte.



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