»Das nicht! Unser Studio bringt nicht einfach fremde Leute um.«

»Also gut, wenn Sie meinen — aber das gibt die erste Prämie wegen persönlicher Gefahr. Sie kennen die Vertragsklausel.«

»Ich weiß, ich weiß. Und jetzt verschwindet, bevor …«

Barney wurde von einem dumpfen Schlag unterbrochen. Es folgte das Klirren von Glas und ein mächtiges Siegesgeheul.

»Ich kann verstehen, was er sagt!« strahlte Jens Lyn. »Er rühmt sich, daß er dem Ungeheuer das Auge zerschmettert hat …«

»Der Kraftprotz hat einen der Scheinwerfer zerschlagen!« rief Dallas. »Beschäftige ihn, Tex, ich bin gleich bei dir. Lenke ihn vom Wagen ab!«

Tex Antonelli glitt aus der Führerkabine und lief vom Laster weg auf den Strand zu, wo ihn der rasende Wikinger entdeckte. Er machte sich sofort an die Verfolgung. Als er bis auf fünfzig Meter herangekommen war, blieb Tex stehen und hob zwei faustgroße Steine auf, schön abgeschliffen und rund. Er spielte mit ihnen, als seien es Schlagbälle, und wartete ruhig, bis der wilde Angreifer näherkam. Bei fünf Metern Entfernung zielte er mit dem ersten Stein nach dem Kopf des Gegners und mit dem zweiten blitzschnell in die Magengrube, als der Mann den Schild hochriß. Beide Steine waren gleichzeitig in der Luft, und der Wikinger konnte nur den oberen abwehren. Mit einem lauten Plumps setzte er sich auf den Boden, als ihn das zweite Geschoß in den Magen traf. Tex lief ein paar Schritte weiter und hob wieder zwei Steine auf.

»Bleyoa!«

»Ja, und du bist auch einer. Los, komm her, Freund, je größer sie sind, desto härter treffen sie.«

»Fesseln wir ihn«, sagte Dallas, der hinter dem Laster hervorkam und ein Lasso über dem Kopf schwang. »Der Professor ist wegen seiner Instrumente schon ganz zappelig und möchte wieder heim.«

»Also schön, ich werde versuchen, ihn hochzubringen.«

Tex brüllte ein paar Beleidigungen, die er beim Marinekorps gelernt hatte, aber sie durchdrangen die Sprachbarriere nicht.



14 из 168