
»Es könnte schwierig sein, einen Notar mit englischen und altnordischen Sprachkenntnissen aufzutreiben.«
»Rufen Sie bei unserem Schauspielerarchiv an, die wissen alles.«
»Da sind sie, Mister Hendrickson«, sagte seine Sekretärin und stellte ihm das Röhrchen mit den Tabletten auf den Tisch.
»Zu spät«, flüsterte Barney und starrte die Pillen reglos an. »Zu spät.«
Das Telefon und die Sprechanlage meldeten sich gleichzeitig, und er nahm zwei Tabletten und spülte sie mit dem kalten schwarzen Kaffee herunter, der nach Pappbecher schmeckte.
»Hier Hendrickson«, sagte er in die Sprechanlage.
»Barney, Sie müssen sofort in mein Büro kommen«, erklärte L. M.
Betty hatte das Telefon abgenommen. »Das war L. M. Greenspans Sekretärin«, sagte sie. »L. M. möchte, daß Sie sofort in sein Büro kommen.«
»Das habe ich eben gehört.«
Seine Oberschenkel schmerzten, als er sich erhob, und er fragte sich, wie lange es dauern würde, bis die Tabletten wirkten. »Bleib in der Nähe, Charley, ich brauche bald eine Zusammenfassung, nur ein paar Blätter.«
Als er auf die Tür zuging, kam Iwan Grissinis Hand blitzschnell auf seinen Jackenaufschlag zu, aber er wich ihr mit einer Reflexbewegung aus. »Du bleibst auch in der Nähe, Iwan, ich muß mit dir sprechen, sobald ich L. M. gesprochen habe.« Das Stimmengewirr verstummte, als er die Tür hinter sich schloß. »Könnten Sie mir Ihr Handtuch leihen, Betty?«
Sie holte das Handtuch aus der untersten Schublade ihres Schreibtisches, und er stopfte es sorgfältig in seinen Hemdkragen. Dann bückte er sich und hielt den Kopf unter den Wasserhahn. Er schnappte nach Luft, als Betty ihn anstellte. Einen Moment lang ließ er den eisigen Strom über Kopf und Hals rieseln, dann streckte er sich und trocknete sich ab. Betty lieh ihm ihren Kamm. Er fühlte sich schwach, aber besser, und als er in den Spiegel sah, fand er sich beinahe menschlich. Beinahe.
