»Freut mich«, sagte Amory und gab Gino die Hand. »Ich habe mich schon immer gefragt, wie Sie diese Brechreiz-Stimmung in Liebe im Herbst schafften.«

»Sie meinen wohl Porco Mondo? Das war nicht Absicht, die Landschaft in diesem Teil Jugoslawiens sieht tatsächlich so aus.«

»Übrigens …« Blestead wandte sich an Barney. »Dallas läßt durch mich ausrichten, daß sie in fünf Minuten mit Ottar herkommen.«

»Wird höchste Zeit. Sagen wir dem Professor, daß er seine Maschine aufwärmen kann.«

Barney kletterte mühsam auf die Ladefläche des Armeelasters und ließ sich auf eine der Kisten fallen. Er hatte auf der Couch im Büro eine Stunde lang geschlafen, bis ihn L. M. wieder hochgeärgert hatte. Danach hatte ein erbittertes Ringen um das Budget stattgefunden. Die Überlastung machte sich bemerkbar.

»Ich habe alle meine Instrumente neu eingestellt«, sagte Professor Hewett und deutete glücklich auf ein Meßgerät, »so daß jetzt eine zeitlich und örtlich genaue Verschiebung garantiert ist.«

»Wunderbar. Stellen Sie die Dinger da so ein, daß wir zur gleichen Tageszeit wie das letzte Mal ankommen. Das Licht war gut …«

Die Tür wurde aufgerissen, und lauter, gutturaler Gesang erfüllte das Lagerhaus. Ottar wankte herein, gestützt von Jens Lyn und Dallas Levy. Er war offensichtlich sternhagelvoll. Tex Antonelli kam mit einem Handkarren hinterdrein. Alle drei Männer stemmten den Wikinger mit vereinten Kräften auf den Lastwagen. Dort schlief er sofort ein, und sie bauten rund um ihn Kisten auf.

»Was ist das?« fragte Barney und deutete auf die Kisten, die sich in dem Handkarren befunden hatten.

»Tauschwaren«, erklärte Jens Lyn und stemmte einen Karton mit der Aufschrift Jack Daniels auf den Laster. »Ottar hat den Vertrag unterzeichnet. Zu meiner Überraschung gibt es hier einen isländischen Notar …«



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