» Doubles! Wozu wollen Sie denn diese SlumCowboys verwenden?«

»Bitte, beruhigen Sie sich, L. M. Wir brauchen bei diesem Projekt vertrauenswürdige Männer, die den Mund halten können und bei Gefahr das Richtige tun. Dallas war, bevor er hierherkam, bei einer Spezialeinheit der Infanterie und dann Rodeo-Reiter. Tex hat dreizehn Jahre bei den Marines hinter sich und ist Ausbilder in waffenloser Selbstverteidigung.«

»Und der andere Knabe?«

»Das ist Dr. Jens Lyn, ein Philologe.« Der große Mann stand nervös auf und verbeugte sich schnell zum Schreibtisch hin. »Er ist Spezialist für germanische Sprachen, oder wie man das nennt, und wird als unser Übersetzer arbeiten.«

»Ist Ihnen allen die Wichtigkeit des Projekts klar, in dem Sie nun als Mitarbeiter tätig sind?« fragte L. M.

»Ich bekomme mein Gehalt, und dafür halte ich den Mund«, sagte Tex. Dallas nickte in schweigendem Einverständnis.

»Ich finde es eine einmalige Gelegenheit«, meinte Lyn mit einem leichten dänischen Akzent. »Ich habe mein Ferienjahr genommen, und ich würde Sie sogar ohne das großzügige Gehalt begleiten, das man mir als technischem Berater zugesteht. Wir wissen so wenig über das gesprochene alte Nordisch …«

»Schon gut, schon gut.« L. M. hob die Hand. Für den Augenblick hatte er sich beruhigt. »Und wie soll es nun weitergehen? Darf ich Einzelheiten erfahren?«

»Wir müssen eine Probe machen, um zu sehen, ob das Gerät des Professors wirklich funktioniert«, sagte Barney.

»Ich versichere Ihnen …«

»Und wenn es funktioniert, stellen wir ein Team zusammen und arbeiten ein Drehbuch aus. Dann lassen wir uns in die Vergangenheit bringen und machen an Ort und Stelle Aufnahmen. Phänomenal! Die Geschichte unserer Vorfahren in Panorama-Sicht! Wir können alles filmen und aufzeichnen …«

»Und das Studio vor dem Bankrott retten. Kein Geld für Komparsen, keine Kulissen, kein Ärger mit den Gewerkschaften …«



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