»Vorsicht!« sagte Dallas stirnrunzelnd.

»Ihre Gewerkschaft natürlich ausgenommen«, entschuldigte sich L. M. »Die Mannschaft erhält selbstverständlich übertarifliche Bezahlung plus Prämien. Ich dachte vorhin nur an die anderen Einsparungen. Los jetzt, Barney, solange meine Begeisterung noch nicht abgeflaut ist. Und kommen Sie mir erst wieder unter die Augen, wenn Sie ein paar erfreuliche Nachrichten haben.«

Ihre Schritte hallten von den riesigen Schallwänden wider, und ihre Schatten wanderten langsam von hinten nach vorne, als sie unter den Lichtkegeln der spärlich angeordneten Lampen durchgingen. In der Stille und Einsamkeit der verlassenen Studios ging ihnen plötzlich die Größe ihres Unterfangens auf, und unwillkürlich rückten sie näher aneinander. Ein Studiowächter stand vor dem Gebäude, als sie näherkamen. Er salutierte, und seine Stimme unterbrach die angespannte Stille.

»Alles verschlossen, Sir, und bis jetzt nicht die geringste Störung.«

»Schön«, erwiderte Barney. »Wir bleiben vermutlich den Rest der Nacht hier. Geheimaufnahmen. Sorgen Sie dafür, daß niemand in die Nähe kommt.«

»Ich habe dem Chef bereits Bescheid gesagt, und er hat den Befehl an die Jungs weitergegeben.«

Barney versperrte die Tür hinter sich. Von den Dachbalken brannten Scheinwerfer. Das Lagerhaus war leer bis auf ein paar staubige Plattformen, die an der hinteren Wand lehnten, und einen olivgrünen Laster mit Plane und dem weißen Armeestern an der Tür.

»Die Batterien und Akkus sind geladen«, verkündete Professor Hewett. Er kletterte auf die Ladefläche und deutete auf eine Reihe von Meßzeigern. Er löste die schweren Kabel, die zu der Anschlußdose in der Wand führten und reichte sie hinaus. »Sie können heraufkommen, meine Herren, das Experiment wird gleich beginnen.«

»Könnten Sie nicht etwas anderes als Experiment sagen?« fragte Amory Blestead nervös. Er bedauerte plötzlich, daß er sich in die Sache eingelassen hatte.



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