»Ja?«

Rogers biß sich auf die Lippen. »Ich fürchte, das ist jetzt vorbei. Man will nicht mehr länger warten.«

Martino sah schnell von Rogers zu Finchley. Rogers glaubte, einen besonderen Glanz in seinen Augen zu sehen. Er hörte ein Krachen und sah, wie die metallene Hand die Schreibtischkante umkrallte.

»Soll das heißen, daß ich nie wieder daran arbeiten soll?« fragte Martino.

Er schob sich in die Mitte des Raumes, und man hatte den Eindruck, als seien auch die gesunden Muskeln zu Stahlseilen erstarrt.

Rogers schüttelte den Kopf. »Offiziell weiß ich noch nichts. Ich kann mir nicht vorstellen, daß man einen Mann in Ihrer Situation und von Ihrem Können in die Nähe eines solchen Projektes läßt. Auf der anderen Seite steht die Entscheidung noch aus. Ich kann Ihnen also nicht eher etwas Bestimmtes sagen, bis sie mich erreicht hat.«

Martino machte drei Schritte, drehte sich um und kam zurück.

Rogers fuhr fort; seine Stimme klang entschuldigend; »Sie können es sich nicht leisten, einen Fehler zu machen. Sie werden sicher versuchen, das Problem durch etwas anderes zu lösen, etwas, das das K-88-Projekt ersetzt.«

Martino klatschte auf seine Schenkel.

»Sehr wahrscheinlich durch das Unding von Besser.« Er setzte sich, den Kopf von den anderen abgewandt. Seine Hand durchsuchte eine Hemdtasche und brachte einen Zigarettenstummel zum Vorschein. Er steckte ihn in den Mund, und man konnte ein Motorengeräusch hören. Die innere Gummifolie schloß sich um das Zigarettenende. Etwas ungelenkig zündete er es an.

»Idiotie!« Martino stieß das Wort hervor wie ein Wilder. »K-88 ist die Antwort! Bessers Idee, jene wissenschaftliche Mißgeburt, wird sie auf den Hund bringen.« Er saugte erregt an der Zigarette.

Plötzlich drehte er sich zu Rogers um. »Warum stieren Sie mich so an? Ich hab’ einen Hals und auch ’ne Zunge. Warum sollte ich also nicht rauchen?«



22 из 143