
»Wir wissen das, Herr Martino«, sagte Finchley milde.
»Sie glauben es zu wissen!« Er hatte sich wieder zur Wand gewendet. »Wollten Sie nicht gehen?«
Rogers nickte. »Ja, wir wollten gehen, Herr Martino. Entschuldigen Sie.«
»Schon gut.« Er wartete bis die beiden Männer in der Tür standen, dann sagte er: »Können Sie mir ein paar Tempo-Taschentücher für meine Augengläser schicken?«
»Ich werde sie sofort herunterschicken.« Rogers schloß vorsichtig die Tür. »Ich nehme an, daß seine Augen beim Rauchen schmutzig werden«, bemerkte er zu Finchley.
Nach einer Weile fügte er hinzu: »Ziemliches Schauspiel, das er uns da vorgeführt hat. Wenn er Martino ist, kann ich es ihm nicht verübeln.«
»Und wenn er es nicht ist, kann ich es ihm ebensowenig krummnehmen.«
»Wissen Sie«, sagte Rogers, »wenn wir uns eben Gewißheit verschafft hätten, hätten sie das K-88-Projekt weiterlaufen lassen. Es wird nämlich erst um Mitternacht entschieden, was geschehen soll. Sie sehen, es hängt von mir ab. Mehr oder weniger.«
»Das ist interessant.«
»Ich habe ihm nur gesagt, daß alles aus ist, weil ich hoffte, etwas von ihm zu erfahren.«
Rogers hatte das Gefühl einer ganz besonderen Niederlage.
»Nun«, meinte Finchley, »man kann eigentlich nicht sagen, daß er überhaupt nicht reagiert hat.«
»Natürlich nicht. Reagiert hat er.« Rogers fand es schwer, das zu sagen, was er empfand. »Aber er hat nicht so reagiert, daß er uns helfen könnte. Er hat sich lediglich wie ein ganz normaler Mensch betragen.«
4.
Das Physiklaboratorium des Bridgetown-Gymnasium war ein länglicher, aus zwei Schulklassen entstandener Raum, auf dessen einer Seite eine Reihe Fenster in den Hof blickten. Auf der den Fenstern gegenüberliegenden Wand war eine lange Tafel angebracht. Mehrere Tischreihen standen vor dem Pult Edmund Starkes. Im großen und ganzen reichte der Raum aus, obwohl Starke das niemals zugab.
