«Deine Mutter wird nicht begeistert sein.«

«Meine Mutter hat eine tief verwurzelte Angst, daß ich nicht in den richtigen Kreisen verkehre. Ich hab keine Verabredung für das Spiel, da kann ich genauso gut nach Hause und gucken, ob ich bei ihr ein paar Sachen loseisen kann, sobald sie über den Schock weg ist, mich zu sehen.Ihre Collegezeit«, sagte Jinx,»war eine endlose Folge von Verabredungen, Partys, Bällen — herrje. Ich bin nicht sie. Sie war eine Schönheit.«

«Hey, Jinx, du siehst klasse aus.«

«Du siehst mich, seit wir auf der Welt sind.«

«Du mußt dir sagen, daß du klasse aussiehst. Anschauung ist alles.«

«Du hast genug für uns beide. Aber im Ernst, meine Mutter macht mich wahnsinnig. Sie glaubt immer noch, man geht aufs College, um zu heiraten. Ich kann nicht behaupten, daß deine Mutter weit davon weg ist, aber wenigstens ist sie so vernünftig, nicht zu drängen. Und außerdem hast du Charly.«

«Weil Tante Bunny schon genug drängt. Bei denen ist es anders zugegangen, nehm ich an. Weißt du, sie denken immer noch, du bist so gut wie der Mann, mit dem du zusammen bist.«

«Wir hätten in Wyoming oder Montana studieren sollen. Wir sind zu nahe an zu Hause geblieben.«

«Ja. «Vic setzte sich Jinx gegenüber auf die Fensterbank.»Aber es kostet ein Vermögen, in einem anderen Staat zu studieren, und die Unis sind richtig weit weg. Ich würde sie bloß gerne mal sehen.«

«Wir könnten abhauen. «Jinx meinte es beinahe ernst.

«Verlockend. Verdammt, es ist unser letztes Jahr, und ich habe einfach keine Ahnung, was ich mal werden soll, außer. «Vics Stimme verlor sich.

«Wir machen erst mal hier unseren Abschluß. Wenn wir gut abschneiden, können wir weitermachen. Nicht, daß ich es unbedingt wollte, aber es zögert die Entscheidung hinaus«, sagte Jinx.



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