
«Manchmal fühle ich mich vom Leben überfallen. Überrascht. Aber…«R. J.s Stimme erstarb, als sie über die Schulter blickte, um zu sehen, wie sie zum Bootssteg kam.
Sie stießen mit einem leichten Rumms dagegen. Bunny packte den Pfahl und wickelte schnell die Bootsleine darum. Sie hievte sich aus dem Boot, während R. J. die Ruder ins Boot legte.
Bunny beugte sich vor, streckte die Hand aus. R. J. zog sich daran hoch.
Wie die zwei da im Sonnenlicht standen, sah man deutlich, daß sie nahe Verwandte waren. Es war nicht so sehr eine äußerliche Ähnlichkeit; denn sie waren nach verschiedenen Zweigen ihrer Familie geraten. Es war vielmehr die Art, wie sie sich bewegten, ihre Gesten, das körperliche Behagen in der gegenseitigen Gegenwart.
«Hör mir zu. «Bunny sprach im Befehlston.»Du weißt nicht, ob Frank das Geld zurückgewinnen kann. Und wenn, dann dauert es Jahre. Erinnerst du dich noch an das letzte Mal? Ihr müßt euch viel mehr anstrengen als damals. Es ist eine neue Zeit. Hoffen wir, daß Vic Charly heiratet. Das wird weiß Gott nicht schaden. Aber laß uns ein Geschäft gründen. Das ist mein Ernst. Don kann mir das Geld fürs Saatgut geben — und er wird's tun. Erstens, ich habe es verdient. Zweitens, er hat immer noch ein schlechtes Gewissen wegen seinem Techtelmechtel. Drittens, ein Teil von ihm wird es prickelnd finden, wenn er sieht, daß wir Erfolg haben. Viertens, ich zahl's ihm zurück, einfach weil ich will. Nach und nach natürlich. Fünftens, Surry Crossing ist im Besitz unserer Familie, seit Charles I. uns das Land zugewiesen hat, und bei Gott, es wird im Besitz dieser Familie bleiben. Manchmal wünsche ich, ich wäre nie von hier weggegangen, aber Don wollte näher an der Stadt sein, und wir waren jung verheiratet. Damals sah ich keinen Sinn darin, in der Nähe von Mom und Dad zu sein.«
