
Weiter westlich hinter Sloop Point grenzte Claremont Manor an Surry Crossing. Über den unendlich breiten Fluß konnte man von Sandy Point bis Dancing Point sehen. Der Blick allein lohnte die Plackerei und das Blutvergießen von Generationen.
Der Impala kam mit quietschenden Reifen zum Stehen (Gott verhüte, daß Vic jemals langsam führ), die Türen gingen auf, und Jinx sprang von hinten über den Fahrersitz.
Während alle sich umarmten und Chris vorgestellt und ihrerseits umarmt wurde, kam eine zweite Staubwolke in Sicht, begleitet von dem rauhen Dröhnen eines starken Dieselmotors. Am unteren Ende des langen Zufahrtsweges quietschten Bremsen, dann setzte sich das Dröhnen fort, da der Wagen schnell weiterfuhr.
«Hey. Bin gleich wieder da. Ich hol den Racker ab. «Während Vic in ihr Auto sprang und die Zufahrt hinunterpreschte, machten R. J. und Bunny mit Chris einen Rundgang, beginnend bei dem riesigen Walnußbaum, der unmittelbar nach dem Krieg von 1812 gepflanzt worden war.
Ihre Bücher unter dem Arm, blickte Mignon hoch und sah ihre ältere Schwester auf sie zurasen. Vic tat so, als würde sie sie ansteuern, dann trat sie auf die Bremse. Mignon heuchelte kühle Gelassenheit.
«Lahme Ente«, sagte die jüngere Savedge.
«Springt rein, Euer Verrücktheit.«
Mignon warf die Bücher auf den Rücksitz, dann stieg sie auf der Beifahrerseite ein.»Niedrigkeit.«
«Blödigkeit. «Vic wendete den Wagen.
«Sieh lieber zu, daß du keine neuen Reifen für diese Karre kaufen mußt, Vic. Du weißt, Dad hat was dagegen, wenn du Kunststücke auf zwei Rädern vollführst.«
«Dad ist nicht hier.«
