
»Und Sie spielen den Weihnachtsmann für Amanda und Lars.«
Humphries zuckte die Achseln.
Die beiden gingen durch den fast leeren Tunnel, bis sie die nach unten führende Rolltreppe erreichten.
Am Absatz der Rolltreppe hielt Pancho Humphries an der Schulter fest. »Ich weiß, was Sie vorhaben«, sagte sie.
»Ach ja?«
»Sie hoffen, dass Lars zum Gürtel fliegt und Mandy hier in Selene zurücklässt.«
»Das wäre eine Möglichkeit«, sagte Humphries und schüttelte ihre Hand ab.
»Dann können Sie sich an sie ranmachen.«
Humphries setzte zu einer Antwort an und hielt dann inne. Sein Gesicht nahm einen ernsten Ausdruck an. »Pancho«, sagte er schließlich, »ist Ihnen jemals in den Sinn gekommen, dass ich Amanda wirklich liebe? Das ist mein Ernst.«
Pancho kannte Humphries’ Reputation als Schürzenjäger. Sie hatte selbst schon genügend Beweise gesehen.
»Sie reden sich vielleicht ein, dass Sie sie lieben, Humpy, aber das liegt nur daran, weil sie die einzige Frau zwischen hier und Lubbock ist, die nicht mit Ihnen ins Bett springt.«
Er lächelte kalt. »Heißt das, dass Sie es tun würden?«
»Davon träumen Sie nur!«
Humphries lachte und betrat die Rolltreppe. Für eine Weile schaute Pancho ihm nach, wie er immer kleiner wurde, dann drehte sie sich um und ging zur Pelican Bar zurück.
Fuchs ist ein Akademiker, sagte Humphries sich, während er zur untersten Ebene von Selene hinunterfuhr. Einer von der Sorte, die noch nie hundert Dollar auf einem Haufen gesehen hat. Soll er zum Gürtel fliegen. Soll er sehen, wie viel Geld er machen kann und was man für Geld alles kaufen kann. Und während er damit beschäftigt ist, werde ich hier an Amandas Seite sein.
