»In diesem Moment bin ich sogar bereit, es Ihnen zu glauben. Vor allem, was Sie selbst betrifft.« Und dann fügte Andrew hinzu: »Sie sagten vorhin, daß Sie später noch auf etwas zurückkommen wollten.«

Celia de Grey zögerte zum ersten Mal.

»Ja, das stimmt.« Ihre durchdringenden graugrünen Augen sahen Andrew an. »Eigentlich wollte ich damit bis zum nächsten Mal warten, aber ich kann es Ihnen genausogut auch gleich sagen. Ich habe vor, Sie zu heiraten.«

Was für ein außergewöhnliches Mädchen! Voller Leben und Persönlichkeit und voller Überraschungen. Noch nie war er jemandem wie ihr begegnet. Andrew war kurz davor, in Lachen auszubrechen, änderte aber plötzlich seine Meinung.

Einen Monat später feierten Dr. Andrew Jordan und Celia de Grey im Beisein einiger enger Freunde und Verwandten ihre Hochzeit.

3

»Wir werden eine gute Ehe führen. Wir werden dafür sorgen, daß sie funktioniert«, erklärte Celia am zweiten Tag ihrer Hochzeitsreise.

»Wenn du mich fragst . . .« Andrew rollte sich auf dem Badetuch herum und gab seiner Frau einen Kuß auf den Nacken. »Wenn du mich fragst, dann funktioniert sie schon jetzt.«

Sie waren auf Eleuthera, einer der Bahama-Inseln. Über ihnen schien warm die Morgensonne, und dünne Wolkenschleier überzogen den Himmel. Der weiße Sandstrand, an dem sie völlig allein waren, schien sich in unendliche Fernen zu erstrecken. Eine leichte Brise bewegte die Palmwedel und kräuselte direkt vor ihnen die Oberfläche des ruhigen, glasklaren Wassers.

»Wenn du Sex meinst«, sagte Celia, »da sind wir gar nicht mal so schlecht, findest du nicht auch?«

Andrew stützte sich auf den Ellbogen. »Nicht schlecht? Du bist das reinste Dynamit. Wo hast du das eigentlich gelernt . . .?« Er unterbrach sich. »Nein, sag's mir lieber nicht.«

»Dieselbe Frage könnte ich dir stellen«, neckte sie ihn und strich mit der Hand über seinen Schenkel, während ihre Zunge die Konturen seines Mundes nachzog.



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